E.ON und britische Green Investment Bank bauen Offshore-Windpark Rampion

Der Offshore-Windpark liegt im Ärmelkanal 13 Kilometer vor der Küste von Sussex südlich von Brighton. / Pressebild: E.ON
Der Offshore-Windpark liegt im Ärmelkanal 13 Kilometer vor der Küste von Sussex südlich von Brighton. / Pressebild: E.ON
Der Offshore-Windpark liegt im Ärmelkanal 13 Kilometer vor der Küste von Sussex südlich von Brighton. / Pressebild: E.ON

E.ON baut Offshore-Windpark Rampion

(WK-intern) – Partnerschaft mit britischer Green Investment Bank

E.ON baut das Geschäft mit erneuerbaren Energien in Europa im Offshore-Bereich erfolgreich weiter aus. Das Unternehmen gab heute die Investitionsentscheidung für den Offshore-Windpark Rampion in Großbritannien bekannt.

Das Investitionsvolumen beträgt knapp 1,9 Milliarden Euro. Als Partner ist die britische Green Investment Bank (GIB) mit 327 Millionen Euro an dem Projekt beteiligt.

Der Offshore-Windpark liegt im Ärmelkanal 13 Kilometer vor der Küste von Sussex südlich von Brighton. Die Anlage ist mit einer elektrischen Leistung von 400 Megawatt geplant und dürfte jährlich etwa 1.300 Gigawattstunden erneuerbare Energie erzeugen, genug um umgerechnet 300.000 Haushalte mit Strom zu versorgen und jährlich 600.000 Tonnen CO2 einzusparen. Der Windpark besteht aus 116 Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 3,45 Megawatt, entsprechenden Fundamenten, einem Offshore-Umspannwerk sowie der Innerparkverkabelung. Die Wassertiefe liegt zwischen 19 und 40 Meter.

E.ON-Vorstandsmitglied Mike Winkel: „Unser Projekt Rampion startet aus einer starken Position heraus. Technisch gesehen ist das Projekt eine optimierte Weiterentwicklung unserer vier letzten Offshore-Windprojekte. Dabei verlassen wir uns auf bewährte Technik und Montageprozesse. Unter diesen Voraussetzungen kann E.ON seine erstklassigen Kompetenzen unter Beweis stellen, die wir im Bau und Betrieb von Offshore-Windanlagen erworben haben.”

Der Investitionspartner GIB mit Sitz in Edinburgh hat bei der Erreichung der rechtlichen bindenden Ziele für erneuerbare Energien in Großbritannien eine Schlüsselrolle. Ziel ist es, den Übergang zu einer grüneren Wirtschaft zu beschleunigen. Dafür wurde GIB von der britischen Regierung mit einem Etat in Höhe von umgerechnet rund 5,3 Milliarden Euro ausgestattet. GIB ist ein führender Investor in der britischen Offshore-Windindustrie.

E.ON übernimmt bei dem Joint Venture Bau-, Betriebs-, Instandhaltungs- sowie Energiemanagement-Dienstleistungen. Dazu gehört auch die Anbindung des Windparks über Unterseekabel an das nationale Stromnetz, die Verlegung von circa 26 Kilometer Landleitungen und die Errichtung von Umspannwerken an Land. Diese Offshore-Übertragungsanlagen wird E.ON im Rahmen eines regulierten Verkaufsprozesses nach Fertigstellung veräußern.

E.ON SE mit Sitz in Düsseldorf spielt weltweit beim Ausbau der erneuerbaren Energien eine führende Rolle. Das Unternehmen ist der weltweit drittgrößte Betreiber von Offshore-Windparks. Sieben Windparks mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt sind bereits fertiggestellt, weitere Anlagen mit einer Leistung von 507 Megawatt sind derzeit im Bau. Seit 2007 hat E.ON in diesem Bereich bereits über 9,5 Milliarden Euro investiert und wird den Anteil erneuerbarer Energien im Stromerzeugungsportfolio des Unternehmens weiter ausbauen.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: E.ON

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