In diesen Tagen nehmen vier deutsche Offshore-Windparks ihren Betrieb auf

Offshore-Windpark - Fotomontage mit der 7,5 MW-Enercon E-126 Offshore-Windkraft-Anlagen / Grafik und Foto: HB
Offshore-Windpark – Fotomontage mit der 7,5 MW-Enercon E-126 Offshore-Windkraft-Anlagen / Grafik und Foto: HB

Ausbau der Offshore-Windenergie schreitet kontinuierlich voran  – über 2.000 Megawatt installiert

(WK-intern) – Kontinuierlicher Ausbau ist Grundlage für Kostensenkung

In diesen Tagen nehmen vier Offshore-Windparks ihren Betrieb auf. Mit den Parks DanTysk (Vattenfall und Stadtwerke München), Nordsee Ost (RWE), Borkum (Trianel) und Global Tech I (Global Tech I Offshore Wind GmbH) sind allein durch Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft Offshore Windenergie bereits über 2.000 MW Leistung in Nord- und Ostsee installiert.

Ende dieses Jahres wird die installierte Kapazität schon über 3.000 MW betragen. Dies entspricht der Kapazität von mehr als zwei großen Kernkraftwerken und die Offshore-Windenergie kann damit über 3,5 Millionen Haushalte mit Strom versorgen.

Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen. Nach drei Jahren Unsicherheit hat die Branche nach der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Sommer 2014 gezeigt, dass sie willens und in der Lage ist, die Offshore-Windenergie auch in Deutschland als eine Säule der Energiewende zu etablieren. Dies zeigt sich an Investitionsentscheidungen für weitere Offshore-Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von über einem Gigawatt.

Eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und gleichzeitig die Voraussetzung dafür, die Kosten zu senken. Dazu sagt Uwe Knickrehm, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Offshore Windenergie e.V.: „Alle Unternehmen arbeiten daran, auf der Basis der bisher in Deutschland und international gesammelten Erfahrungen sowie gemeinsamer Initiativen den Offshore-Strom kostengünstiger bereitzustellen und aufgrund der hohen Verfügbarkeit zu einer wertvollen Säule des zukünftigen Energiemixes zu etablieren.“ Hierzu braucht es auch zukünftig verlässliche politische Rahmenbedingungen, die, so Knickrehm weiter „auch im Zuge der geplanten Umstellung der Förderung erneuerbarer Energien auf Ausschreibungen neben der Stärkung des Wettbewerbs einen kontinuierlichen Ausbau der Offshore-Windenergie ermöglichen.“

Nur mit einem stetigen Ausbau der Offshore-Windenergie sind die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Denn mit rund 4500 Volllaststunden und nahezu ständiger Verfügbarkeit leistet Strom aus Offshore-Windenergieanlagen einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität, vermeidet Kosten für Speicher und Ausgleichsenergie und ist somit ein wichtiger Pfeiler der Energiewende in Deutschland und Europa.

PM: Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie e.V. (AGOW)

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