UmweltBank spart 2,8 Mio. Tonnen CO2 ein und erhöht Dividende

UmweltBank weiter auf Erfolgskurs: Auch in 2014 ist das Vorjahresergebnis wieder übertroffen worden.

(WK-intern) – Das Geschäftsvolumen liegt bei über 2,8 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen steigt auf über 2,2 Mrd. Euro.

Die grüne Bank finanziert mit ihren Kundeneinlagen ausschließlich ökologische Kreditprojekte und veröffentlicht neben ihren testierten Geschäftszahlen auch einen jährlichen Umwelt- und Sozialbericht.

  • Umweltprojekte mit einem Volumen von über 2,2 Mrd. Euro finanziert
  • 2,8 Mio. Tonnen CO2 eingespart
  • Dividende von 1,30 Euro je Aktie geplant
  • Änderungen im Vorstand

Umweltbilanz

Die UmweltBank bewirkte durch ihre Geschäftstätigkeit im letzten Jahr eine CO2-Einsparung in Höhe von 2,8 Mio. Tonnen. Das entspricht in etwa der CO2-Belastung des jährlichen Stromverbrauchs aller privaten Haushalte des Bundeslandes Berlin und ergibt eine ökologische Dividende in Höhe von 506,5 Kilogramm pro Aktie. Damit wurde im Vergleich zum Vorjahr 7,1 % mehr CO2 eingespart. Allein 1.622 Tonnen CO2 wurden im Rahmen des Neukundenprojekts kompensiert. Im vergangenen Jahr spendete die UmweltBank fünf Euro je Neukunde für ein Umweltschutzprojekt. Ausgewählt wurde ein Projekt der Umweltschutzorganisation „myclimate“. Es unterstützt Kleinbauern bei der Aufforstung und Bewirtschaftung von heimischen Wäldern in Westuganda. Ziel ist es, den von Abholzung bedrohten ugandischen Wald zu schützen, der gleichzeitig Lebensgrundlage der Bauern und Lebensraum der Tiere ist.

Das Förderkreditvolumen stieg im letzten Jahr um 5,7 % auf 2,2 Mrd. Euro an. Finanziert wurden Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien, ökologische Baufinanzierung und Bio-Landwirtschaft. Die Kreditkunden der UmweltBank bringen Unternehmergeist und Umweltbewusstsein miteinander in Einklang. Zwei Beispiele:

„Wohnen am Campus“ – Das Studentendorf Adlershof verbindet moderne Architektur mit einer sehr guten Ökobilanz. Die UmweltBank hat den Neubau von zehn Passivhäusern mit insgesamt 386 Wohneinheiten am Campus der Berliner Humboldt-Universität finanziert. Die Neubauten sind nach ökologischen Kriterien und energiesparend erbaut. Der Fernwärmeanschluss sorgt dafür, dass der KFW-Effizienzhausstandard 40 erreicht wird. Das Bauprojekt umfasst 8.500 m² Wohnfläche. Das 10.850 m² große Grundstück liegt am nördlichen Rand des Campus Adlershof.

„Weingut Brüder Dr. Becker“ – 25 Kilometer südlich von Mainz, mitten im rheinland-pfälzischen Weinbaugebiet Rheinhessen, liegt der Ort Ludwigshöhe und ein besonderes Weingut. Das Weingut Brüder Dr. Becker zählt zu den angesehensten in Rheinhessen, dem größten Anbaugebiet Deutschlands, und gehört seit rund 40 Jahren dem VDP (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter) an. Seit über 30 Jahren ist es Mitglied bei ECOVIN (Bundesverband ökologischer Weinbau) und lässt seine Weine Demeter zertifizieren. Die UmweltBank hat eine Erweiterung der Anbaufläche finanziert.

Personelle Veränderungen

Im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat scheidet Horst P. Popp zum 30. April 2015 aus dem Vorstand der UmweltBank aus. Er wird der Bank als Berater weiterhin zur Seite stehen und schließt nicht aus, nach einer Abkühlphase im Sinne guter Unternehmensführung in Verbindung mit den aktienrechtlichen Regelungen in den Aufsichtsrat der Bank zu wechseln. Auch unverändert bleibt die Beteiligung der UmweltVermögen Beteiligungs AG in Höhe von 15,5 Prozent an der UmweltBank.

Die beiden Geschäftsleiter Goran Bašić und Stefan Weber werden sich die Aufgaben im Vorstand teilen. Herr Bašić verantwortet den Marktbereich, Anlageberatung, Vermögensberatung, Kommunikation und Personal. Herr Weber ist für die Marktfolge und das Risikocontrolling zuständig.

Dividende

Dank der hervorragenden Geschäftsentwicklung stieg der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 8,1 % auf 14,5 Mio. Euro. Für weiteres Wachstum stellte der Vorstand 7 Mio. Euro in die Gewinnrücklagen ein. Somit beläuft sich der Bilanzgewinn auf 7,5 Mio. Euro. Auf der diesjährigen Hauptversammlung wird den Aktionären die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,30 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,20 Euro) vorgeschlagen.

Ausblick

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Vorstandsvorsitzender Horst P. Popp. Und dieser Weg soll auch in diesem Jahr konsequent verfolgt werden. „Wir wollen solide und nachhaltig wachsen. Engagierte Mitarbeiter und eine starke finanzielle Situation sind eine gute Basis, um weiterhin Umweltprojekte in ganz Deutschland zu finanzieren und zu fördern.“

PM: UmweltBank AG, Nürnberg

 

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top