Offshore-Windpark Amrumbank West startet Stromerzeugung

Aufbau des Offshore-Windparks Amrumbank West / Pressebild: E.Onn SE
Aufbau des Offshore-Windparks Amrumbank West / Pressebild: E.Onn SE
Aufbau des Offshore-Windparks Amrumbank West / Pressebild: E.Onn SE

Schleswig-Holstein Netz übernimmt Wartung des Umspannwerkes

(WK-intern) – Fortschritte bei E.ON-Windparkprojekten in deutscher und britischer Nordsee

Mit der schrittweisen Inbetriebnahme von zwei Offshore-Windparks nimmt die wirtschaftliche Bedeutung des Geschäftsfelds Erneuerbare Energie im E.ON Konzern weiter zu.

Nachdem das Projekt Humber Gateway Ende Februar den ersten Strom in das britische Netz eingespeist hat, produziert jetzt auch das deutsche Nordseeprojekt Amrumbank West elektrische Energie. Der Strom fließt von der ersten installierten 3,6 Megawatt Turbine über Umspannwerk und Konverterplattform auf hoher See durch die knapp 85 Kilometer langen Seekabel nahe Büsum an das Festland.

Als größter Netzbetreiber im Norden übernimmt die Schleswig-Holstein Netz AG von Rendsburg aus die Fernüberwachung sowie von vor Ort die Inspektion und gegebenenfalls die Störungsbeseitigung des auf See gelegenen Sonder-Umspannwerkes. Hierzu bildet das Unternehmen ein spezielles Offshore-Team, das in regelmäßigen Abständen mit dem Schiff oder gegebenenfalls per Hubschrauber die entsprechenden Anlagen auf hoher See wartet.

Im Projektverlauf werden für Humber Gateway und Amrumbank West weitere Turbinen installiert und an die Netze angeschlossen. Im Sommer und im Herbst dieses Jahres wird E.ON die Parks mit einer Leistung von zusammen mehr als 500 Megawatt fertigstellen. Die Projekte liegen im Zeitplan, wobei Amrumbank West weitere wichtige Meilensteine erreicht hat. Alle 80 Fundamente sind installiert. Auch das Servicegebäude auf Helgoland wurde bezogen. Zur Steuerung von Windpark und Umspannwerk verfügt das Gebäude über 35 Büroarbeitsplätze, ein Teilelager sowie einen angeschlossenen Hangar für Hubschrauber.

Eckhardt Rümmler, CEO der Einheit für Erneuerbare Energie im E.ON Konzern, wertet den erfolgreichen Projektverlauf als Beleg für die Offshore-Kompetenz des Unternehmens: „Mit der parallelen Entwicklung von Großprojekten in unterschiedlichen Staaten meistern wir eine große Herausforderung und festigen unsere Position als ein führendes Unternehmen der Branche. Durch die Synergien und Erfahrungen aus beiden Projekten bringen wir die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie weiter voran.“

E.ON hat seit 2007 mehr als 9,5 Milliarden Euro in Erneuerbare Energien investiert und ist im Bereich Offshore die Nummer drei weltweit. Die Windparks Amrumbank West und Humber Gateway können zusammen etwa 470.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen und sparen dabei jährlich 1,3 Millionen Tonnen CO2 ein.

Die Schleswig-Holstein Netz AG im Kurzprofil

Die Schleswig-Holstein Netz AG ist als Betreiber von Strom- und Gasleitungen in rund 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze verantwortlich. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren rund 32.500 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien an seine Netze angeschlossen.

Mit über 200 schleswig-holsteinischen Kommunen als direkte Aktionäre sowie der Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise an der Muttergesellschaft HanseWerk ist die kommunale Partnerschaft für die SH Netz AG prägend. Kommunen, in denen die Schleswig-Holstein Netz AG tätig ist, können Anteile an dem Unternehmen erwerben und dadurch nicht nur zusätzliche Mitsprachemöglichkeiten nutzen, sondern auch am wirtschaftlichen Ergebnis teilhaben.

Die rund 600 Mitarbeiter sind mit diversen technischen Standorten sowie der zentralen Netzleitstelle in Rendsburg im ganzen Land präsent. Insgesamt betreiben sie rund 50.000 Kilometer Hoch-, Mittel- und Niederspannungs-, 15.000 Kilometer Gas- und 7.500 Kilometer Kommunikationsnetze in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: Schleswig-Holstein Netz AG / E.ON SE

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top