HOCHTIEF steigert Gewinn und Margen im ersten Quartal deutlich

Mitten im Hafen, aufgesetzt auf einen historischen Kaispeicher, realisiert HOCHTIEF Solutions den Bau eines neuen Wahrzeichens. Markantes Merkmal ist die hoch aufragende, gläserne Wellenkrone. Unter diesem Dach entstehen drei Konzertsäle, ein Hotel und Eigentumswohnungen. In 37 Metern Höhe wird eine Plaza einen Rundblick über Deutschlands größten Hafen bieten. Die Eröffnung der Elbphilharmonie ist im Januar 2017 geplant. / Pressebild: Hochtief
Mitten im Hafen, aufgesetzt auf einen historischen Kaispeicher, realisiert HOCHTIEF Solutions den Bau eines neuen Wahrzeichens. Markantes Merkmal ist die hoch aufragende, gläserne Wellenkrone. Unter diesem Dach entstehen drei Konzertsäle, ein Hotel und Eigentumswohnungen. In 37 Metern Höhe wird eine Plaza einen Rundblick über Deutschlands größten Hafen bieten. Die Eröffnung der Elbphilharmonie ist im Januar 2017 geplant. / Pressebild: Hochtief
Mitten im Hafen, aufgesetzt auf einen historischen Kaispeicher, realisiert HOCHTIEF Solutions den Bau eines neuen Wahrzeichens. Markantes Merkmal ist die hoch aufragende, gläserne Wellenkrone. Unter diesem Dach entstehen drei Konzertsäle, ein Hotel und Eigentumswohnungen. In 37 Metern Höhe wird eine Plaza einen Rundblick über Deutschlands größten Hafen bieten. Die Eröffnung der Elbphilharmonie ist im Januar 2017 geplant. / Pressebild: Hochtief

Operativer Konzerngewinn um über 40 Prozent gestiegen

  • Operativer Konzerngewinn erreicht 60 Mio. Euro gegenüber 42 Mio. Euro in Q1 2014
  • Operatives Ergebnis vor Steuern um 52% auf 151 Mio. Euro erhöht
  • Nominales Ergebnis vor Steuern 142 Mio. Euro (+78%)

(WK-intern) – Profitabilität stark verbessert

  • Operative EBT Marge legt deutlich von 2,1% auf 3,0% zu
  • Alle Divisionen verbesserten Ergebnisse und Margen

Strategische Neugestaltung auf Kurs

  • Nettoverschuldung gegenüber Vorjahr um 500 Mio. Euro abgebaut
  • Auftragsbestand mit 38 Mrd. Euro auf solidem Niveau
  • Asia Pacific / CIMIC: Zweite Phase der Neugestaltung kommt erfolgreich voran, Marge legte um rund 20% zu
  • Europe: Turnaround beim operativen Gewinn fortgeführt, deutlicher Anstieg bei neuen Aufträgen
  • Americas: Operative EBT Marge im Jahresvergleich 80 Basispunkte höher, starker Anstieg beim Auftragseingang im Tiefbau

Ausblick für 2015 unverändert

  • Operativer Konzerngewinn von 220 bis 260 Mio. Euro erwartet; +15 bis 35% auf vergleichbarer Basis gegenüber 2014

HOCHTIEF hat die positive Entwicklung des vergangenen Jahres fortgesetzt und ist erfolgreich in das Jahr 2015 gestartet. Der Konzern hat Gewinn und Margen im ersten Quartal deutlich gesteigert. “Unsere Zahlen belegen, dass wir die Weichen für nachhaltige Verbesserungen richtig gestellt haben und die strategische Neugestaltung positive Ergebnisse liefert”, sagte Vorstandsvorsitzender Marcelino Fernández Verdes.

Der um Einmaleffekte (zum Beispiel aus Spartenverkäufen oder Restrukturierungs-aufwendungen) bereinigte operative Konzerngewinn stieg in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 kräftig um 44 Prozent auf 60 Mio. Euro (Q1 2014: 42 Mio. Euro). Das operative Vorsteuerergebnis legte signifikant um 52 Prozent auf 151 Mio. Euro zu. Alle drei Divisions – Americas, Asia Pacific und Europe – trugen zu diesem Wachstum bei und haben ihre Profitabilität erheblich gesteigert. Die operative EBT Marge des Konzerns wuchs um fast 50 Prozent auf 3,0 Prozent.

Im ersten Quartal hat HOCHTIEF die Nettoverschuldung im Vergleich zum Vorjahr um 500 Mio. Euro reduziert. Die Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit blieb stabil.

Der Auftragsbestand stieg auf 37,6 Mrd. Euro (+3 Prozent auf vergleichbarer Basis) und repräsentiert eine solide Auftragsreichweite von 18 Monaten. Höhere Auftragsbestände bei Europe und Americas sowie positive Wechselkurseffekte kompensieren die Folgen einer restriktiveren Auftragsannahme bei CIMIC und der Marktbedingungen.

Strategische Neugestaltung

In der Division HOCHTIEF Asia Pacific erreichten wir den Financial Close für die Veräußerung von 50 Prozent des Servicegeschäfts im März und für den Verkauf von John Holland im April. „Wir haben die erste Phase der Neugestaltung in Australien erfolgreich abgeschlossen“, sagte Vorstandsvorsitzender Fernández Verdes. Um diese Neugestaltung deutlich zum Ausdruck zu bringen, wurde Leighton Holdings umbenannt in CIMIC Group. CIMIC steht für die vier Kernaktivitäten Bauen (Construction), Infrastruktur (Infrastructure), Minengeschäft (Mining) sowie das Geschäft mit öffentlich-privaten Partnerschaften (Concessions). In Asia Pacific legte der operative Gewinn um 27 Prozent auf 46 Mio. Euro zu, die Marge lag rund 20 Prozent höher.

Die Restrukturierung in der Division HOCHTIEF Europe zeigt Erfolge. Die Division erzielte im ersten Quartal einen operativen Konzerngewinn von 0,3 Mio. Euro (Q1 2014: -6 Mio. Euro), der Auftragseingang hat sich getrieben durch das Infrastrukturgeschäft mit 1,0 Mrd. Euro mehr als verdreifacht.

Auch die Division Americas verzeichnete eine weitere Verbesserung. Die Division hat ihren operativen Gewinn um 30 Prozent auf 24 Mio. Euro gesteigert, und die operative EBT Marge wuchs im Jahresvergleich um 80 Basispunkte, mit einem starken Zuwachs beim Auftragseingang im Tiefbaugeschäft.

Neue Projekte

Alle drei Divisionen haben im ersten Quartal bedeutende Aufträge gewonnen. In Amerika modernisiert Turner unter anderem ein Terminal des internationalen Flughafens von San Diego und baut in Washington ein Hotel. Zu den Auftragseingängen der US-Tiefbaugesellschaft Flatiron zählt die Modernisierung von Brücken der Interstate 25. E.E. Cruz wird den Bau eines Pumpwerks in Washington D.C. verantworten. Leighton Asia hat in Hongkong gemeinsam mit einem Partner den Zuschlag zum Bau des Bahn-Projekts „Shatin to Central Link“ im Gesamtvolumen von 929 Mio. australischen Dollar erhalten. Zudem gewann die Habtoor Leighton Group einen Auftrag zum Bau eines Pumpwerks für Katars Elektrizitäts- und Wasserwerke. Die Division HOCHTIEF Europe verzeichnete unter anderem neue Aufträge für die Tunnelkette Granitztal in Österreich und zur Sanierung des BMW-Forschungszentrums in München.

Konzernausblick bleibt unverändert

Für das Jahr 2015 rechnet HOCHTIEF mit einem operativen Konzerngewinn von 220 bis 260 Mio. Euro, eine operative Steigerung um 15 bis 35 Prozent (2014: vergleichbarer operativer Konzerngewinn 190 Mio. Euro).

PM: HOCHTIEF

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