KfW-Tochter DEG zieht erfolgreiche Bilanz 2014

Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der KfW, zieht für das Geschäftsjahr 2014 eine positive Bilanz.

(WK-intern) – Sie konnte knapp 1,47 Mrd. EUR für die Finanzierung privater Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenändern zusagen (2013: 1,45 Mrd. EUR) und erwirtschaftete erneut ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis.

  • Neugeschäft und Ergebnis verbessert
  • Entwicklungswirkungen weiterhin auf hohem Niveau

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge belief sich auf 300,5 Mio. EUR (2013: 220,7 Mio. EUR).

Der Ergebnissprung ist vor allem auf Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen zurückzuführen, darunter eine Versicherungsbeteiligung in Asien, die vor einigen Jahren zur Förderung des Versicherungssektors eingegangen worden war und sich außerordentlich erfolgreich entwickelt hat. “Die DEG engagiert sich auch unter schwierigen Bedingungen als Risikokapitalgeber, um in Entwicklungsländern unternehmerische Initiative zu fördern und zu ermöglichen. Beteiligungen und beteiligungsähnliche Darlehen werden von vielen Unternehmen gerade in diesen Märkten weiterhin benötigt”, sagte Bruno Wenn, Sprecher der DEG-Geschäftsführung.

Auf der Aufwandseite wurden der Risikovorsorge 128,5 Mio. EUR netto zugeführt (2013: 103,8 Mio. EUR). Ursache dafür waren schwierige Rahmenbedingungen in einigen Investitionsländern sowie markt- und projektspezifische Veränderungen.

Der Bilanzgewinn fiel 2014 mit 168,9 Mio. EUR ebenfalls höher als im vorherigen Jahr (2013: 81,5 Mio. EUR) aus. Er wird wie in den Vorjahren zur Stärkung des DEG-Eigenkapitals und damit des Förderpotenzials den Gewinnrücklagen zugeführt. Mit einer Eigenkapitalquote von 39,4 Prozent verfügt der Entwicklungsfinanzierer über eine angemessene Risikotragfähigkeit und ein stabiles Fundament, um sein Fördergeschäft in den kommenden Jahren aus eigener Kraft weiter auszubauen.

Auch mit Blick auf die von der DEG ermöglichten entwicklungspolitischen Wirkungen verlief das Geschäftsjahr 2014 erfreulich. “Wichtig für nachhaltige Entwicklung ist, dass Menschen die Möglichkeit erhalten, qualifizierte Arbeit zu leisten, geregeltes Einkommen zu erwirtschaften und so Perspektiven zu entwickeln. Unternehmerische Initiative trägt dazu in entscheidendem Maße bei”, betonte DEG-Geschäftsführer Wenn. Durch die 2014 von der DEG mitfinanzierten Investitionen werden 843.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen. Die mitfinanzierten Unternehmen werden 4,2 Mrd. EUR in Devisen pro Jahr erwirtschaften und zu jährlichen Staatseinnahmen in Höhe von 663 Mio. EUR beitragen. Darüber hinaus ermöglichen die Finanzierungen der DEG die jährliche Produktion von 4.000 GWh grünem Strom, mit dem fast 5,5 Mio. Menschen versorgt werden.

Das Neugeschäft im ersten Quartal 2015 entwickelte sich mit 326 Mio. EUR viel versprechend (1. Quartal 2014: 161 Mio. EUR). Insgesamt strebt die DEG für 2015 Finanzierungszusagen in vergleichbarer Höhe wie im Vorjahr an. “Als Partner privater Unternehmen setzen wir darauf, unseren Kunden mehrwertschaffende Lösungspakete anzubieten. Neben der Finanzierung unternehmerischer Investitionen gehören Beratungsleistungen und Förderprogramme wie etwa Ressourceneffizienz-Checks dazu”, so Wenn.

Weitere Informationen

Jahresabschluss / Lagebericht 2014 (PDF, 2 MB, nicht barrierefrei)

PM: DEG

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