Wind ist preiswerter Leistungsträger der Energiewende

Windpark an der Nordsee / Foto: HB
Windpark an der Nordsee / Foto: HB

Zum Tag der Erneuerbaren Energien:

(WK-intern) – „Wir haben viel erreicht und noch Großes vor“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE) anlässlich des morgigen Tages der Erneuerbaren Energien.

„Die Erneuerbaren rücken in den kommenden Jahren in den Mittelpunkt der Energiewirtschaft. Beim Strom sichern wir bereits fast 30 Prozent des Bedarfes. Die Windenergie ist dabei mit gut 10 Prozent der preiswerte Leistungsträger der Energiewende.“

Wie der BWE-Präsident mitteilte, wird es in vielen Regionen Deutschland möglich sein am Tag der Erneuerbaren Energien moderne Windkraftanlagen zu besichtigen. Die jeweiligen Veranstaltungen werden regional oder wie z.B. in Mecklenburg-Vorpommern durch spezielle Informationsplattformen (www.energietag-mv.de/) bekannt gemacht. Es werden Windparks eingeweiht, es wird über technische Fragestellungen informiert oder es werden die Systemfragen einer Erneuerbaren Energiewirtschaft erläutert.

„Bei Mobilität und Wärme ist noch ordentlich Luft nach oben. Wenn die Energiewende über den Strommarkt hinausgedacht wird, lassen sich Fragen der Versorgungssicherheit leichter beantworten. Die Botschaft, die wir als Erneuerbare Familie und als Windbranche an diesem Tag vermitteln wollen ist: Die Energiewende gelingt. Sie ist ein umweltpolitischer Erfolg und mit einem sichtbaren Beschäftigungsplus verbunden. Eine durch uns beauftragte Studie von DIW Econ zeigt dies sehr deutlich. Netto bringt die Energiewende jährlich 18.000 neue Arbeitsplätze!

In den vergangenen Jahren wurden erfolgreich Erneuerbare Energien zugebaut. Nach der Atomkraft ist es an der Zeit, dass auch alte Kohlekraftwerke Schritt für Schritt aus dem Markt gehen, um Überkapazitäten abzubauen und Marktverzerrungen zu verhindern. Auch vor diesem Hintergrund rufen wir zur Teilnahme an der Anti-Kohle-Kette entlang des Braunkohletagebaus Garzweiler in Nordrhein-Westfalen auf (www.anti-kohle-kette.de).

PM: Bundesverband Windenergie e.V.

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