Gründung des: Offshore NETz Norddeich

Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB
Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB
Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. / Foto: HB

In der letzten Woche trafen sich zum ersten Mal alle in Norden  ansässigen Unternehmen aus dem Bereich Offshore.

(WK-intern) – Anwesend waren auch Frau Bürgermeisterin Schlag und der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, Herr Swyter.

Es war die Auftaktveranstaltung des neuen Netzwerkes, das hiermit seine Arbeit aufnahm.

In dem Netzwerk „Offshore NETz Norddeich“ arbeiten aktuell elf Unternehmen, die der Offshore-Branche angehören und in Norden tätig sind, und die Stadt Norden zusammen. Mit durchschnittlich 130 Arbeitnehmern, in den Sommermonaten bis zu 270 Arbeitskräften, bildet die Offshore-Branche ein wichtiges und immer stärker werdendes Standbein der Norder Wirtschaft.

Eines der Hauptziele der Zusammenarbeit ist es, die Bedeutung der Offshore-Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Norden-Norddeich herauszustellen und gemeinsame Themen/Herausforderungen zu adressieren bzw. zu lösen.

Der Norddeicher Hafen ist aufgrund seiner Lage für viele Offshore-Windparks der nächstgelegene Servicehafen auf dem Festland. Er verfügt mit der B 72, dem Bahnhof Norddeich-Mole und dem Norddeicher Flugplatz über eine hervorragende Hinterlandanbindung.

Bei allen Anwesenden bestand Einigkeit darin, dass die größte Herausforderung darin liegt, die Fahrwasserproblematik nachhaltig zu lösen. Die tideabhängige und somit stark eingeschränkte Erreichbarkeit des Hafens wird kritisch beurteilt und könnte zu einem Standortnachteil für den Offshore-Servicehafen Norddeich werden. Diese Gefahr besteht weiterhin, trotz der aktuell durchgeführten Baggermaßnahmen.

Bürgermeisterin Schlag sicherte den Unternehmen die volle Unterstützung der Stadt Norden zu. Außerdem wird die Stadtverwaltung dem Thema der dauerhaften Sicherstellung einer ausreichenden Fahrwassertiefe von 2,50 Metern und weiteren Themen der Norder Offshore-Branche aufnehmen und entsprechende Aktivitäten in Angriff nehmen.

Unter anderem sehen die Teilnehmer für den Norddeicher Hafen weitere Herausforderungen, die in der hohen Auslastung der Liegeflächen im Hafen sowie in der Sensibilisierung der Norder Bürgerinnen und Bürger und der Gäste für das Thema Offshore liegen.

Noch vor den Sommerferien soll das zweite Netzwerktreffen stattfinden, um über die bereits erzielten Fortschritte berichten und weitere Maßnahmen besprechen zu können. Weitere Unternehmen haben bereits ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet. Außerdem stehen in den nächsten Monaten für die Stadtverwaltung Unternehmensbesuche auf der Tagesordnung. In diesen Gesprächen sollen die Themen nochmals bilateral vertieft werden.

PM: Eine Information der Stadt Norden – Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Herr Swyter

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