Exportsubventionen für Fossile sechs Mal höher als für Erneuerbare

Exportsubventionen für fossile sechs Mal höher als für erneuerbare Energietechnologien / Pressebild: IG Windkraft
Exportsubventionen für fossile sechs Mal höher als für erneuerbare Energietechnologien / Pressebild: IG Windkraft
Exportsubventionen für fossile sechs Mal höher als für erneuerbare Energietechnologien / Pressebild: IG Windkraft

Laut einer unveröffentlichten Studie der OECD werden fossile Energietechnologien mit gut 80 Milliarden Euro unterstützt.

(WK-intern) – Erneuerbare Energietechnologien bekommen mit 15 Mrd. Euro lediglich ein Fünftel.

„Die Subventionen für Kohle, Gas und Öl müssen endlich beendet werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Laut einem unveröffentlichten Bericht der OECD wurden fossile Energietechnologien im Zeitraum von 2003 bis 2013 in Summe mit mehr als 83 Mrd. Euro subventioniert. Allein 34 Mrd. Euro flossen als staatlich gestützte Exportsubventionen und Garantien. Weitere 49 Mrd. Euro wurden von den OECD Staaten in vergünstigte Exportkredite für Komponenten zur Förderung fossiler Rohstoffe gepumpt. Im selben Zeitraum wurden laut OECD Bericht nur gut 15 Milliarden Dollar in die Exportunterstützung erneuerbarer Energietechnologien investiert. „Auch hier zeigt sich, dass die erneuerbaren Energien einmal mehr extrem benachteiligt sind“, erklärt Moidl und ergänzt, „auch dieser Bericht zeigt, dass Kohle, Öl und Gas fünf Mal mehr subventioniert werden als alle erneuerbaren Energien zusammen.“
Entgegen der im zugehörigen Bericht enthaltenen Forderung, diese Zahlen zu veröffentlichen wird die von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehene Studie derzeit noch zurückgehalten.

Marktverzerrung gehört beendet

Zuletzt wurde von der Europäischen Kommission im Papier über die Energie Union einmal mehr die Beendigung aller umweltschädlichen Subventionen gefordert.
„Die unerträglichen Marktverzerrung im Energiebereich durch die Übersubventionierung der klassischen Energieversorgung muss endlich beseitigt werden“, fordert Moidl und setzt fort: „Die Kommission hat diese Forderung in den letzten Jahren mehrmals in ihren Papieren niedergeschrieben. Es ist Zeit, dass endlich Taten folgen!“

PM: IG Windkraft

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