Christian Pegel stellt korrigierte Gebietskulisse für zukünftige Offshore-Planung von Windparks vor

Festlegungen im Küstenmeer – Entwurf für die zweite Stufe des Beteiligungsverfahrens / Anlage
Festlegungen im Küstenmeer – Entwurf für die zweite Stufe des Beteiligungsverfahrens / Anlage
Festlegungen im Küstenmeer – Entwurf für die zweite Stufe des Beteiligungsverfahrens / Anlage: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Pläne für Windparks im Küstenmeer werden konkretisiert

(WK-intern) – EM-Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Gestern (14.04.2015) hat der Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Christian Pegel die korrigierte Gebietskulisse für zukünftige Windparks im Küstenmeer vorgestellt.

Im Juni soll das Beteiligungsverfahren zum 2. Entwurf der Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogrammes (LEP) beginnen. Die neue Offshore-Planung wurde vorab der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Ersten Entwurf waren 580 km² mögliche Flächen für Offshore-Windparks ausgewiesen. Der Zweite Entwurf enthält eine Planung über insgesamt rund 197 km². Die Reduzierung ergibt sich aus begründeten Einwänden, im Zuge des Ersten Beteiligungsverfahrens.

Im Ersten Entwurf der Fortschreibung des LEP wurden maximal planerisch möglichen Flächen ausgewiesen. Dementsprechend sah die Planung vor, dass beispielsweise Windeignungsgebiete nahtlos an Schifffahrtsrouten angrenzen. Das Beteiligungsverfahren hat hier gezeigt, dass aus Sicherheitsgründen Abstandspuffer benötigt werden.

Diesen Einwänden wurde ebenso gefolgt wie konkreten Forderungen aus dem Tourismusbereich, Blickachsen zu Sonnenuntergängen zu waren. Auch naturschutzfachliche Einwände bzgl. eines Vogelzugkorridors über Rügen oder auch militärische Einwände hinsichtlich der Wirkung von Windkraftanlagen auf Radaranlagen kamen zum Tragen.

„Wir haben immer betont, dass wir die Beteiligung ernst nehmen, begründeten Einwänden folgen und ergebnisoffen abwägen werden. Die Hinweise zur Sicherheit der Schifffahrt, wirtschaftliche Belange der Fischerei und begründete Einwände des Tourismus haben zur Konkretisierung der Gebietskulisse im LEP-Entwurf geführt“, so der Minister.

„Raumordnung ist ein komplexes Gefüge, in dem zahlreiche Belange berücksichtigt und gegeneinander abgewogen werden müssen. Einfach nur gegen eine bestimmte Planung zu sein, reicht dabei aber nicht aus. Ich habe daher immer betont, dass es kein ja oder nein gibt, sondern eine gewissenhafte fachliche Prüfung aller Einwände stattfinden wird, in deren Ergebnis Anpassungen unseres Entwurfes stehen können“, so Pegel weiter.

Anlagen:

PM: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

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