MTU geht neue Wege bei der Reinigung der Abgase

Bild oben: Vier Prüfstände für spezielle Großmotoren mit höherem Partikelausstoß rüstet MTU Friedrichshafen künftig mit Partikelfilteranlagen aus. Mit einer Pilotanlage, die anfangs des Jahres 2017 in Betrieb gehen soll, werden Erfahrungen gesammelt, da derartige Anlagen in der Art und Weise, wie MTU sie benötigt, bisher nicht existieren. Bild unten: Für zwölf Prüfstände im Werk 2 in Manzell investiert MTU Friedrichshafen mehrere Millionen Euro in eine Abgassammelanlage mit einem neuen Kamin (grau eingezeichnet). Dazu gehören auch spezielle Partikelfilteranlagen für vier Prüfstände, auf denen spezielle Motoren mit höherem Partikelausstoß getestet werden.
Bild oben:   Vier Prüfstände für spezielle Großmotoren mit höherem Partikelausstoß rüstet MTU Friedrichshafen künftig mit Partikelfilteranlagen aus. Mit einer Pilotanlage, die anfangs des Jahres 2017 in Betrieb gehen soll, werden Erfahrungen gesammelt, da derartige Anlagen in der Art und Weise, wie MTU sie benötigt, bisher nicht existieren. Bild unten: Für zwölf Prüfstände im Werk 2 in Manzell investiert MTU Friedrichshafen mehrere Millionen Euro in eine Abgassammelanlage mit einem neuen Kamin (grau eingezeichnet). Dazu gehören auch spezielle Partikelfilteranlagen für vier Prüfstände, auf denen spezielle Motoren mit höherem Partikelausstoß getestet werden.
Bild oben: Vier Prüfstände für spezielle Großmotoren mit höherem Partikelausstoß rüstet MTU Friedrichshafen künftig mit Partikelfilteranlagen aus. Mit einer Pilotanlage, die anfangs des Jahres 2017 in Betrieb gehen soll, werden Erfahrungen gesammelt, da derartige Anlagen in der Art und Weise, wie MTU sie benötigt, bisher nicht existieren. Bild unten: Für zwölf Prüfstände im Werk 2 in Manzell investiert MTU Friedrichshafen mehrere Millionen Euro in eine Abgassammelanlage mit einem neuen Kamin (grau eingezeichnet). Dazu gehören auch spezielle Partikelfilteranlagen für vier Prüfstände, auf denen spezielle Motoren mit höherem Partikelausstoß getestet werden.

Neue Pilotanlage zur Partikelfilterung im MTU-Werk 2

  • Abgasnachbehandlung für Großmotorenprüfstände
  • Technisches Neuland bei der Abgasnachbehandlung

(WK-intern) – MTU geht neue Wege bei der Reinigung der Abgase aus den Motorenprüfständen im MTU-Werk 2 in Manzell.

FRIEDRICHSHAFEN – Fachleute des Unternehmens haben zusammen mit externen Experten ein Konzept erarbeitet, um die Rußemissionen der Prüfstände deutlich zu reduzieren. Der erste Teil der Anlage wird voraussichtlich Anfang des Jahres 2017 in den Pilotbetrieb gehen.

„Wir sind zuversichtlich, dass die Filteranlage die gewünschten Ergebnisse bringen wird. Aber wir betreten damit technisches Neuland“, sagt Dr. Ulrich Dohle, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems und Geschäftsführer von MTU Friedrichshafen. Denn eine ähnliche Anlage zur Abgasnachbehandlung für Prüfstände von Großmotoren existiert bisher nirgends.

Für Prüfstände von Großmotoren dieser Größenordnung sind keine Abgasgrenzwerte festgelegt. Aber es besteht die Verpflichtung, sie nach dem Stand der Technik auszurüsten. Eine von MTU in Auftrag gegebene Studie des TÜV Südwest hatte ergeben, dass Anlagen zur Abgasnachbehandlung von Prüfständen dieser Art nicht Stand der Technik sind. Eine daraufhin von MTU zusammen mit Spezialherstellern und Motorenexperten der Universität Rostock erarbeitete Machbarkeitsstudie ergab nun ein technisches Konzept, das mit einer Pilotanlage erprobt werden soll. Es sieht nun vor, die vier Prüfstände, auf denen die rußintensiveren Motoren laufen, mit Entstaubungsanlagen auszustatten und das gereinigte Gas anschließend mit dem Abgas der anderen Prüfstände für Serienmotoren in einem neuen Sammelkamin zusammenzubringen. Derzeit läuft beim Landratsamt Bodenseekreis das Genehmigungsverfahren für die hierbei relevante Modernisierung zweier Prüfstände

„Wir gehen damit deutlich über das hinaus, was heute gesetzlich vorgeschrieben ist“, betont Dr. Ulrich Dohle. „Es freut uns, dass wir nun eine technische Lösung gefunden haben, die sich als realisierbar darstellt. Das Ergebnis ist zwar nicht hundertprozentig vorhersehbar.  Trotzdem gehen wir das Risiko ein und investieren einen Millionenbetrag in das Vorhaben“, so Dohle. Der Bau des ersten Teils der Anlage beginnt im Frühjahr 2016. Der Testbetrieb ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. Bewährt sich diese Art der Abgasnachbehandlung sollen ab dem Jahr 2018 die beiden weiteren Prüfstände für die betreffenden Motoren mit einer entsprechenden Anlage ausgestattet werden.

PM: MTU

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