Perspektiven für Deutschlands Energiewende – Zukunftskonferenz: Wind & Maritim 2015

Offshore-Industriedarstellung auf der Husum WindEnergy / Foto: HB
Offshore-Industriedarstellung – Zukunftskonferenz: Wind & Maritim 2015 / Foto: HB

Zukunftskonferenz „Wind & Maritim 2015“ – nationale und internationale Experten treffen sich in Rostock

(WK-intern) – Der Energiesektor erlebt mit der Energiewende einen tiefgreifenden Umbruch.

Trotz der damit verbundenen Herausforderungen wird die Energiewende von einer übergroßen Mehrheit der Bevölkerung als richtig und notwendig bejaht.

Nicht nur, aber auch, weil sie mit bedeutenden wirtschaftlichen Chancen verbunden ist. Sie wird nach den Plänen der Bundesregierung noch die nächsten Jahrzehnte in Anspruch nehmen und deshalb zu Recht als Generationenaufgabe verstanden. Wie steht es aktuell um die Energiewende im Norden? Welche Markt- und Technologietrends sind absehbar? Welche Perspektiven ergeben sich für die Industrie und die Menschen?  Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Zukunftskonferenz „Wind & Maritim“, die von Mittwoch, dem 6. Mai 2015 bis Donnerstag, dem 7. Mai 2015 in der Rotunde der HanseMesse Rostock stattfindet.

Mehr als 350 Branchenexperten, u. a. aus Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Polen sowie aus ganz Deutschland, werden zu der zweitägigen Fachtagung in Rostock erwartet. Sie ist die einzige Konferenz im Nordosten, die Windenergie mit Maritimer Wirtschaft verbindet. Die Zukunftskonferenz „Wind & Maritim 2015“ steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering und ist eine Veranstaltung des WindEnergy Network e.V. (WEN). Die Veranstaltung bietet einen kompakten Überblick über Markt- und Technologietrends in der Windenergie (onshore und offshore), der Maritimen Wirtschaft sowie der Meerestechnik. Diese Themen sind von zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung für die Nordost-Region und seine Unternehmen. Die Vernetzung mit der maritimen Wirtschaft soll dabei weitere Synergien und neue Kooperationen schaffen.

Die Konferenz bietet mit 40 Referenten ein umfassendes Fachprogramm, um der wachsenden Branche ein Forum zum Informationsaustausch zu bieten. Für das im Rahmen der Eröffnung anstehende Impulsreferat konnte in diesem Jahr Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e. V. und Hertie School of Governance gewonnen werden. Anschließend finden die parallelen Fachforen zur Windenergie statt. Der Abendempfang in maritimer Atmosphäre bietet eine zwanglose Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Die Fachkonferenz wird am 7. Mai 2015 mit dem Forum Maritime Systeme, Schiffe und Meerestechnik und dem parallelen Forum Forschung & Entwicklung in der Windenergie – unterstützt vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, Institutsteil Materialdiagnostik IKTS-MD – fortgesetzt. Eine begleitende Fachausstellung führender Unternehmen aus den Branchen rundet das Programm ab.

Die Windenergie als Teil des Energiemixes ist bereits heute ein wesentlicher Baustein der Energieversorgung und wird in Zukunft den wohl größten Anteil an der Stromerzeugung aller erneuerbaren Energien stellen. Die Nordost-Region (MV) gehört mit über 2.706 Megawatt installierter Onshore-Windenergieleistung und 1.742 Windenergieanlagen zu den führenden Regionen Deutschlands (Stand: 31.12.2014, Quelle: Deutsche WindGuard GmbH). Die Branche sucht im Zuge der Energiewende nach Partnern und Synergien. Für die Errichtung und Wartung von Offshore-Windparks bedarf es meerestechnischer Kenntnisse, Produkte und Dienstleistungen aus der Maritimen Wirtschaft, die von Schifffahrt, Häfen und Schiffstechnik angeboten werden.

Nähere Informationen sowie laufende Programmaktualisierungen unter www.wind-maritim.de.

Der WindEnergy Network e.V  (WEN) steht zu den Zielen der Energiewende. Das Industrienetzwerk will die Nordost-Region zu einer der führenden Regionen mit Windenergie-Kompetenz in Deutschland weiter entwickeln. Zum 2005 gegründeten Verein gehören mittlerweile mehr als 120 namenhafte Unternehmen und Institutionen aus ganz Deutschland. Als führendes Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordost-Region agiert der Verein  als bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore- und Onshore-Windenergiebranche. Er versteht sich als Plattform der gesamten Wertschöpfungskette der Windenergieindustrie und setzt sich für geeignete Rahmenbedingungen durch aktive Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung sowie Bündelung von Informationen und Know-how für deren Stärkung ein. Weitere Informationen unter: www.wind-energy-network.de.

PM: WindEnergy Network e.V.

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