PNE WIND 2014 erfolgreich – Geschäftsmodell erweitern und 2015/16 nachhaltig davon profitieren

PNE WIND-Gruppe legt Bericht über das Geschäftsjahr 2014 vor

(WK-intern) – Das Geschäftsjahr 2014 war für die PNE WIND-Gruppe sehr bewegt.

Cuxhaven – Operativ verlief es erfolgreich. Selten stellte das Unternehmen so viel Windenergie-Nennleistung fertig oder begann mit deren Bau wie in 2014. In den Finanzzahlen wird sich dies allerdings erst in den kommenden Jahren in vollem Umfang widerspiegeln.

Der Konzern-Jahresabschluss weist ein EBIT in Höhe von 2,7 Mio. Euro bei einem Umsatz von 211,3 Mio. Euro aus. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag bei -0,22 Euro. Im Jahr zuvor erwirtschaftete der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 144,0 Mio. Euro, ein Betriebsergebnis (EBIT) von 43,6 Mio. Euro und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,80 Euro. Trotz der gesteigerten Projektrealisierungen – in 2014 wurden Windparks mit einer Nennleistung von 136 MW fertiggestellt (Vorjahr 32 MW) – fiel das Ergebnis 2014 niedriger aus als Vorjahr. Hier handelt es sich jedoch um einen Basiseffekt, da im Jahr 2013 Meilensteinzahlungen aus dem Offshore-Geschäft in Höhe von 45 Mio. Euro das Ergebnis klar positiv beeinflusst hatten.

Nach HGB hat die PNE WIND AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: 36,6 Mio. Euro) erzielt. Der Bilanzgewinn der PNE WIND AG belief sich nach HGB zum 31. Dezember 2014 auf 63,3 Mio. Euro.

Hintergrund für das Ergebnis im Konzern ist, dass sich durch die sogenannte YieldCo, in der PNE WIND zunächst Windparkprojekte für den Eigenbestand realisieren will, planmäßig die Ergebnisse aus der späteren Projektveräußerung in die Zukunft verschieben und das sich die bereits berichteten Ergebnisbelastungen im Zusammenhang mit der Mehrheitsbeteiligung an der WKN AG insbesondere im Konzernabschluss niedergeschlagen haben. Ferner verschieben sich aufgrund von Verzögerungen bei den Projektveräußerungen im Ausland auch die Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus den betreffenden Projekten.

Trotz des unerwarteten Abschreibungsbedarfs ist die PNE WIND-Gruppe für die Zukunft gut aufgestellt. Zum 31. Dezember 2014 befanden sich Windpark-Projekte der PNE WIND-Gruppe mit 77 MW Nennleistung in Bau, darunter der brandenburgische Windpark „Chransdorf“ mit einer Gesamtnennleistung von 57,6 MW. Das Projekt wird als wesentlicher Baustein in das Portfolio der neu gegründeten YieldCo eingebracht.

Auch die internationalen Aktivitäten wurden ausgebaut: In Frankreich wurde ein Windpark mit 12 MW fertiggestellt und übergeben. Weitere Projekte in Frankreich (10 MW), Großbritannien (38 MW), Rumänien (102 MW), USA (183 MW) und Polen (32 MW) sind genehmigt. In Großbritannien hat die PNE WIND-Gruppe die Ausschreibung für einen Windpark gewonnen und sucht derzeit nach einem finanzstarken Partner für die Realisierung der dort entwickelten Projekte.

Der Offshore-Bereich vermeldete neue Meilensteine. Für die Offshore-Windparks „Gode Wind III“ und „Atlantis I“ wurden die Erörterungstermine erfolgreich durchgeführt. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Realisierung ist der Erhalt einer Genehmigung. Insgesamt arbeitet der Offshore-Bereich der PNE WIND AG an sechs eigenen Projekten und ist bei sieben weiteren als Dienstleister tätig. Nach aktuellen Planungen können in den eigenen Offshore-Windparks Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von ca. 2.640 MW installiert werden – erhebliches Wachstumspotenzial für unser Unternehmen.

Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG, blickt nach vorn: „Ein wichtiger Teil unserer Unternehmensstrategie ist die Suche nach neuen Absatzkanälen und weiteren Investoren für unsere Projekte. Diese ständige Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells haben wir 2014 durch die Gründung unserer YieldCo fortgeführt. Mit den rund 40 Mio. Euro, die uns aus Kapitalerhöhung und Wandelanleihe im Oktober 2014 zugeflossen sind, verfügen wir über genügend Eigenkapital, um die für die YieldCo geplanten Windparks zu finanzieren – sie waren also der Startschuss für die Umsetzung unserer YieldCo-Strategie.“

Ziele des YieldCo-Geschäfts sind neben einer Stärkung der Wettbewerbsposition des Konzerns vor allem der Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft (YieldCo), die ihren Investoren stabile und attraktive Renditen bieten soll. Damit stellt die YieldCo eine klassische Win-win-Situation, mit großem Potenzial sowohl für PNE WIND als auch für die Investoren und Privatanleger der YieldCo dar.

Als erstes deutsches Unternehmen, das diesen Ansatz hier umsetzt, leistet die PNE WIND-Gruppe in Deutschland allerdings Pionierarbeit. „Wir wollen unser Geschäftsmodell erweitern und als Gruppe nachhaltig davon profitieren. Wir haben damit aber auch in Kauf genommen, dass dieses Vorhaben steigende Investitionen und eine zeitliche Verschiebung unserer Erträge aus 2014 und 2015 bis ins Jahr 2016 bedeutet. Diese Entwicklung sowie die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte spiegelt sich im operativen Ergebnis des Berichtsjahres wider“, so Vorstandsvorsitzender Martin Billhardt.

Durch den Einstieg ins YieldCo-Geschäft erschließt sich die PNE WIND-Gruppe erhebliches zusätzliches Potenzial. Zudem ist die Entwicklungspipeline für Projekte onshore wie offshore gut gefüllt und verspricht bei der verstärkten Umsetzung von Projekten kontinuierliche Rückflüsse. Der Vorstand bestätigt daher die EBIT-Prognose von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016 ausdrücklich und stellt in Aussicht, mit Realisierung des YieldCo-Konzepts eine Anhebung dieser Prognose vorzunehmen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen haben Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2014 keine Dividende auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat sind zu der Überzeugung gelangt, dass einer Stärkung des Eigenkapitals der Vorzug gegenüber der Ausschüttung einer Dividende für das vergangene Geschäftsjahr zu geben ist. Ab dem kommenden Jahr plant die PNE WIND AG wieder eine Dividende auszuschütten.

Den Geschäftsbericht 2014 hat die PNE WIND AG heute auf ihrer Internetseite www.pnewind.com veröffentlicht.

Über die PNE WIND-Gruppe

Die PNE WIND-Gruppe mit ihren Marken PNE WIND und WKN ist ein führender deutscher Windpark-Projektierer. Mit über 400 Mitarbeitern bietet die PNE WIND-Gruppe seit über 25 Jahren die gesamte Wertschöpfungskette von Entwicklung, Projektierung, Realisierung, Finanzierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks im In- und Ausland an Land aus einer Hand an. Nach Übergabe der fertiggestellten Anlagen an die Betreiber zählt zudem die technische und kaufmännische Betriebsführung einschließlich der regelmäßigen Wartung zum Leistungsspektrum der PNE WIND-Gruppe. Auf See werden Offshore-Windparks bis zur Baureife entwickelt. Außerdem bietet die Unternehmensgruppe über die YieldCo Investoren die Möglichkeit, sich an fertig gestellten, rentablen Windparks zu beteiligen. Neben der Geschäftstätigkeit im etablierten deutschen Heimatmarkt ist die PNE WIND-Gruppe international positioniert, um von dem enormen Wachstumspotenzial des globalen Windenergiemarktes zu profitieren und expandiert in dynamischen Wachstumsmärkten.

PM: PNE WIND

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