Tipps zur eigenen Solaranlage auf dem Wohnhaus

(WK-intern) – Eine Solaranlage auf dem eigenen Dach kann für den Eigenverbrauch elektrische Energie erzeugen, aber auch für die Einspeisung. Bevor eine Solaranlage auf einem Dach installiert wird, sollten einige Tipps und Tricks Beachtung finden, damit die Effizienz der Solaranlage richtig genutzt werden kann und langfristig spürbare Baufehler vermieden werden.

Foto: Mario De Mattia

Eine gründliche Dachreinigung, inklusive Versiegelung

Bevor eine Solaranlage auf dem Dach des eigenen Wohnhauses installiert wird, sollte eine gründliche, fachmännische Dachreinigung, inklusive Versiegelung der Dachpfannen eingeplant und durchgeführt werden. Gerade bei älteren Dächern kann es im Laufe der Zeit zu Vermoosungen und Schmutzanhaftungen auf den Dachpfannen gekommen sein, zudem werden Dachziegel im Laufe der Zeit porös. Bei Regen nehmen diese das Wasser auf und werden daher zeitweise schwerer, bis das aufgenommene Regenwasser wieder verdunstet ist. Unwetter können im Laufe der Zeit Dachziegel angebrochen haben, ohne dass diese kleinen Brüche von unten erkennbar sind.

All diese kleinen schadhaften Stellen und Verschmutzungen sollten vor der geplanten Installation beseitigt werden. Ist die Solaranlage erst einmal auf dem Dach fest montiert, werden derartige Sanierungsarbeiten teurer und zudem ist mit einer Nutzungspause der Solaranlage zu rechnen. Einige Dachdeckerbetriebe sind aufgrund der stetig steigenden Anzahl von Solaranlagen auf derartige Reinigungsarbeiten spezialisiert. Sie reinigen umweltfreundlich mit einer Wasserdüse die Dachziegel, tauschen kaputte Dachtaschen aus und versiegeln danach alle Dachziegel. So kann keine Feuchtigkeit bei Regen in die Ziegel eindringen und das Gewicht des Daches erhöhen.

Solarstrom, für den Eigenverbrauch oder zur Einspeisung?

Als die Einspeisungsvergütungen vor ein paar Jahren noch höher und die Strompreise niedriger waren, haben die meisten Eigenheimbesitzer fast die gesamte Energie, die die eigene Solaranlage erzeugt hat, eingespeist. Dies hat sich in der jetzigen Zeit geändert. Die meisten Besitzer einer Solaranlage nutzen den selbst erzeugten Solarstrom erst einmal selber, nur die Überschüsse werden eingespeist. Je nach Region rechnet sich diese Kombinationslösung mehr, als die gänzliche Stromeinspeisung. Eine Beispielsrechnung sollte allerdings von einem Fachmann durchgeführt werden. Bei Interesse bietet toptarif.de weitere Informationen zu diesem Thema.

Wie groß soll die Solaranlage sein?

Bevor eine Solaranlage zum Einsatz kommen kann, muss genau errechnet werden, wie groß die Solaranlage überhaupt sein soll. Die mögliche Größe hängt nicht nur von der verfügbaren Dachfläche ab, sondern auch vom eigenen, möglichen Investitionsvolumen, dem eigenen Bedarf und den gesetzlichen Bestimmungen. Sollten noch staatliche Förderungen möglich sein, muss ein Fachmann hinzugezogen werden, der diese Berechnungen genau und übersichtlich durchführen kann. Für Privatleute ist es oft schwer, alle aktuellen gesetzlichen Bestimmungen zu kennen und die notwendigen Berechnungen alleine durchzuführen. Da es bei diesem Punkt nicht nur um die Effizienz, sondern auch um die Kosten einer Solaranlage geht, sollte unbedingt ein Fachmann begleitend tätig sein.

Was wird benötigt, eine Photovoltaikanlage oder auch eine Solaranlage für thermische Wärmegewinnung?

Solaranlagen werden in zwei Kategorien unterteilt. Die reine Solaranlage für die thermische Wärmegewinnung erhitzt lediglich das Warmwasser für das eigene Haus. Das erwärmte Wasser kann zum Duschen, Baden, aber auch für die Heizung verwendet werden. Eine Photovoltaiksolaranlage erzeugt elektrische Energie, die selbst verbraucht, aber auch eingespeist werden kann. Bestenfalls werden beide Varianten einer Solaranlage auf dem Dach des eigenen Hauses verbaut.

CIS

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top