PwC-Studie: 92 Prozent der Bundesbürger befürworten Energiewende

Bei Sonnenfinsternis, wenn der Mond sich am Tage vor die Sonne stellt, ist von der Erde aus nur ein Lichtkranz zu sehen. Diese Erscheinung suchen immer sehr viele Menschen zu beobachten, sie ist magisch anziehend, nur keiner weiß wieso. Die ganze Natur, mit Ausnahme der Menschen, schweigt so lange, bis die Sonne wieder ganz zu sehen ist. / Foto: HB
Bei Sonnenfinsternis, wenn der Mond sich am Tage vor die Sonne stellt, ist von der Erde aus nur ein Lichtkranz zu sehen. Diese Erscheinung suchen immer sehr viele Menschen zu beobachten, sie ist magisch anziehend, nur keiner weiß wieso. Die ganze Natur, mit Ausnahme der Menschen, schweigt so lange, bis die Sonne wieder ganz zu sehen ist. / Foto: HB
Bei Sonnenfinsternis, wenn der Mond sich am Tage vor die Sonne stellt, ist von der Erde aus nur ein Lichtkranz zu sehen. Diese Erscheinung suchen immer sehr viele Menschen zu beobachten, sie ist magisch anziehend, nur keiner weiß wieso. Die ganze Natur, mit Ausnahme der Menschen, schweigt so lange, bis die Sonne wieder ganz zu sehen ist. / Foto: HB

Jeder dritte Deutsche hält Stromausfall bei Sonnenfinsternis für möglich

(WK-intern) – Eine große Mehrheit rechnet auch bei steigendem Anteil von Sonnen- und Windenergie mit sicherer Stromversorgung

Die Bereitschaft zum Stromsparen ist groß

Die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 könnte nach Auffassung von rund einem Drittel der Bundesbürger einen weiträumigen Stromausfall verursachen. Zumindest halten sie das für denkbar, wenn auch nicht für wahrscheinlich. Dagegen schätzen aber weit mehr als die Hälfte der Bundesbürger (61 Prozent) das Risiko eines Stromausfalls infolge einer Sonnenfinsternis als gering ein. Nur ein Prozent der Befragten sieht es als notwendig an, dass Stromversorger besondere Vorkehrungen treffen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1015 Bundesbürgern im Auftrag von PwC hervor. Bei dieser partiellen Sonnenfinsternis wird der Mond beispielsweise in Berlin drei Viertel der Sonnenscheibe verdecken. Damit könnte die Leistung von Solaranlagen kurzfristig stark abfallen.

Insgesamt steht die Mehrheit der Deutschen der Energiewende positiv gegenüber: „Die Bundesbürger haben großes Vertrauen in die Energiewende und begrüßen die Abkehr von fossilen Brennstoffen und von der Kernenergie“, sagt Dr. Norbert Schwieters, Leiter Energiewirtschaft bei PwC. So findet die Wende der Energieversorgung in Richtung erneuerbare Energien mit 92 Prozent eine breite Zustimmung unter den Bundesbürgern. Gut ein Drittel sieht die Energiewende derzeit auf einem guten Weg. Rund 49 Prozent der Bundesbürger glauben, dass die Energiewende grundsätzlich richtig ist, es aber noch größerer Korrekturen bedarf. Elf Prozent begrüßen zwar die Energiewende, meinen aber, dass sie zu radikal ist oder zu früh kommt. Lediglich acht Prozent lehnen die Energiewende ab und sind der Ansicht, dass Deutschland mit Atomenergie oder Kohlekraft besser versorgt wäre.

„Auch in puncto Versorgungssicherheit sehen die Bundesbürger in der Energiewende keine Bedrohung. So ist die große Mehrheit überzeugt, dass andere Kraftwerke und Stromspeicher vorübergehende Schwankungen bei der Energieerzeugung ausgleichen können“, erklärt Schwieters. So sind insgesamt 95 Prozent der Befragten der Meinung, dass erneuerbare Energien auch bei einem steigenden Anteil von Solar- oder Windenergie eine sichere Versorgung gewährleisten können. Nur fünf Prozent rechnen mit häufigen Ausfällen, weil die Stromnetze das schwankende Stromaufkommen von Wind und Sonne nicht ausgleichen können.

Ausstieg aus Atomenergie wichtigster Grund für Energiewende

Als wichtigsten Grund für den Umbau der Energiewirtschaft nennen 43 Prozent der Bundesbürger den Ausstieg aus der Atomkraft, die sie als zu riskant einschätzen. Für 27 Prozent ist die Energiewende deswegen sinnvoll, weil fossile Brennstoffe in Zukunft zu Neige gehen. Und für weitere 18 Prozent der Befragten ist es besonders wichtig, fossile Brennstoffe zu vermeiden, um die Umwelt vor CO2-Emissionen zu schützen.

„Die meisten Bundesbürger sind bereit, einen Beitrag für die Energiewende zu leisten und mit Strom bewusster umzugehen“, betont Schwieters. 40 Prozent der Befragten geben an, schon jetzt alle Möglichkeiten des Stromsparens zu nutzen. Gut die Hälfte versucht zwar, den Stromverbrauch zu drosseln, könnte aber nach eigener Einschätzung noch mehr tun. Nur sechs Prozent der Befragten möchte sich beim Umgang mit Strom in Zukunft nicht anders verhalten als bisher.

PM: pwc

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