Energiewendeminister zum gescheiterten Konzept bei der Atommüll-Rücknahme

Standorte von Atommüllfässern / Youtube: ARD Mittagsmagazin
Standorte von Atommüllfässern / Youtube: ARD Mittagsmagazin
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Energiewendeminister Habeck zum gescheiterten Konzept bei der Atommüll-Rücknahme : „Wegducken der Länder hat ein Ende“

(WK-intern) – Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck erklärt zum gescheiterten Konzept für die Rücknahme des Atommülls aus den Wiederaufbereitungsanlagen im Ausland:

„Die Bundesregierung kassiert zurecht Frau Merkels Zusage an die Ministerpräsidenten, die Castoren nur im Einvernehmen mit den Ländern unterzubringen.

Außer Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hat kein Land Verantwortungsbereitschaft gezeigt. Das ist eine besondere Form des Versagens, vor allem der unionsgeführten Länder. Es ist nur konsequent, dass Frau Hendricks nun das Prinzip der Freiwilligkeit aufkündigt, und den Müll in einem bundesweit ausgewogenen Verhältnis verteilen will.

Schleswig-Holstein bleibt grundsätzlich bereit, Castoren aus der Wiederaufbereitung aufzunehmen. Brunsbüttel dürfte aber dafür wegfallen, weil es qua Gerichtsbeschluss ohne Genehmigung ist. Und bei anderen Optionen ist für uns klar, dass der Rückbau des Atomkraftwerks Brunsbüttel Priorität hat. Das weiß Frau Hendricks und hat mir dafür ihr Verständnis versichert.

Um die konkreten Möglichkeiten zu erläutern, habe ich die Vertreter von Vattenfall und E.ON zu einem Termin eingeladen.“

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

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