Französische Übersetzung einer Broschüre zu Windenergieanlagen und Infraschall

Windanlage / Foto: HB
Windenergieanlagen und Infraschall / Foto: HB

Der Windenergieausbau in Deutschland wie auch in Frankreich erfolgt unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Belangen und zu den Auflagen, die es beim Bau eines Windparks zu erfüllen gilt, gehört auch die strikte Einhaltung festgelegter Grenzwerte bei den Geräuschimmissionen.

(WK-intern) – Ein Thema, das in diesem Zusammenhang immer wieder Erwähnung findet, ist neben dem hörbaren Schall der Infraschall, der bei Kritikern der Windenergie zuweilen unter dem Verdacht steht, die Gesundheit des Menschen zu beeinträchtigen.

Um Antwort auf verschiedene Fragen zu liefern, die im Zusammenhang mit Windenergieanlagen und Infraschall aufkommen können, haben das Bayerische Landesamt für Umwelt und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 2012 gemeinsam eine Broschüre erstellt, die im vergangenen Jahr aktualisiert und veröffentlicht wurde (hier klicken).

Die Broschüre erläutert im Einzelnen:

  • Was ist Infraschall?
  • Wie nehmen Menschen Infraschall wahr und wie wirkt dieser auf den Menschen?
  • Wo entsteht Infraschall und wie breitet er sich aus?
  • Eine vom Bayerischen Landesamt für Umwelt selbst durchgeführte Langzeitstudie kommt unter anderem zu dem Schluss, dass der durch den Wind verursachte Infraschall deutlich stärker ist als der ausschließlich von einer Windenergieanlage erzeugte Infraschall.
  • Die Auswertung weiterer Untersuchungen ergab ebenfalls, dass die von WEA erzeugten Infraschallpegel deutlich unter der Hör- und Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegen.

Fazit der Broschüre ist, dass Windenergieanlagen nach heutigem Stand der Wissenschaft beim Menschen keine schädlichen Infraschallwirkungen hervorrufen können.

PM: Deutsch-französischen Büros für erneuerbare Energien (DFBEE)

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