Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort

ABO Wind und Fraunhofer IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIX Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort / Grafik: IRES
ABO Wind und Fraunhofer IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIX Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort / Grafik: IRES
ABO Wind und Fraunhofer IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIX – Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort / Grafik: IRES

ABO Wind und Fraunhofer-Institut IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIX

(WK-intern) – Software ermittelt optimierten Mix aus Erneuerbaren und Stromspeichern

Präsentation bei der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

Die Abteilung Zukunftsenergien des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind hat zusammen mit dem Kasseler Fraunhofer IWES (Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik) die Software OPTIMIX entwickelt, um den optimierten Mix aus erneuerbaren Energien und Stromspeichern für einzelne Standorte oder Regionen zu ermitteln. Dabei werden sowohl Potenziale für alle erneuerbaren Energien als auch die dafür nötigen Speichertechnologien für den jeweiligen Standort betrachtet. Als Optimierungsziel sind möglichst geringe CO2-Emmissionen oder Stromgestehungskosten wählbar.

“Neu ist die lastganggerechte Simulation des Stromverbrauchs sowie der Stromerzeugung für bestimmte Standorte”, erläutert Projektleiter Jörg Wirtz von ABO Wind. “So kann die Software ein Modell für einen stündlich genauen, lastganggerechten Mix aus erneuerbaren Energien für den jeweiligen Standort erstellen.”

Das Optimierungs-Tool berechnet neben den Kapazitäten auch Stromgestehungskosten und die CO2-Bilanz der verschiedenen erneuerbaren Energien von Wind über Biomasse bis Solar. Die Software hilft Kommunen oder Energieversorgern, den Ausbau der erneuerbaren Energien an den Bedarf und die Potenziale vor Ort anzupassen.

“Die Software ermittelt neben dem optimalen Mix aus erneuerbaren Energien auch einen ergänzenden Mix von Stromspeichern. Die Optimierung kann wirtschaftlich oder ökologisch für Inselnetze und netzgekoppelte Systeme erfolgen. Das Tool unterstützt alle gängigen Speichertechnologien und kann leicht um weitere Technologien erweitert werden”, sagt Matthias Puchta, Projektleiter vom Fraunhofer IWES.

Bislang ist OPTIMIX auf das Bundesland Hessen anwendbar. Die Software ist modular aufgebaut und kann in Zukunft auch für andere Bundesländer genutzt werden.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts zur Entwicklung von OPTIMIX werden bei der Posterausstellung der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) vom 9. bis 11. März 2015 in Düsseldorf präsentiert. Am 10. März 2015 ab 14 Uhr stellen die Fachexperten des Fraunhofer IWES die Software vor.

Über Fraunhofer IWES | Institutsteil Energiesystemtechnik: Schwerpunkt des Institutsteils Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Hoffmann, ist die Energiesystemtechnik zur Integration der erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie in Versorgungsstrukturen. Aktuell steht die Energiewende im Zentrum der Institutsarbeit. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Energiewirtschaft, Energienetze, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Systemdesign und -integration. Personal: ca. 320 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Erträge: ca. 19 Mio. Euro p.a. www.energiesystemtechnik.iwes.fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Davon erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, in den USA und in Asien gefördert.

PM: ABO Wind und Fraunhofer IWES

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