Hannover Messe 2015: Durchgängig virtuelles Engineering ist Voraussetzung für Industrie 4.0:

Drei namhafte Unternehmen der Elektrotechnik präsentieren auf der Hannover Messe 2015 die komplette Datendurchgängigkeit vom Digitalen Artikel über das Engineering bis zur Produktion, über standardisierte Schnittstellen hinweg. Lesen Sie dazu die beigefügte Presseinformation. Die beigefügte Illustration zum Gemeinschaftsstand in Halle 8 zeigt, wie anschaulich der Datenfluss für den Besucher zu sehen sein wird. / Pressebild
Drei namhafte Unternehmen der Elektrotechnik präsentieren auf der Hannover Messe 2015 die komplette Datendurchgängigkeit vom Digitalen Artikel über das Engineering bis zur Produktion, über standardisierte Schnittstellen hinweg. Lesen Sie dazu die beigefügte Presseinformation. Die beigefügte Illustration zum Gemeinschaftsstand in Halle 8 zeigt, wie anschaulich der Datenfluss für den Besucher zu sehen sein wird. / Pressebild
Drei namhafte Unternehmen der Elektrotechnik präsentieren auf der Hannover Messe 2015 die komplette Datendurchgängigkeit vom Digitalen Artikel über das Engineering bis zur Produktion, über standardisierte Schnittstellen hinweg. Lesen Sie dazu die beigefügte Presseinformation. Die beigefügte Illustration zum Gemeinschaftsstand in Halle 8 zeigt, wie anschaulich der Datenfluss für den Besucher zu sehen sein wird. / Pressebild

Premiere in Hannover: Technologienetzwerk “Smart Engineering and Production 4.0” präsentiert die komplette vertikale Integration von Daten

(WK-intern) – Eplan, Rittal und Phoenix Contact präsentieren zusammen auf der Hannover Messe 2015 die komplette vertikale Integration von Daten im Engineering- und Produktionsprozess.

So erleben Messebesucher, wie Produktdaten entstehen, für die Erstellung von virtuellen Prototypen genutzt und über standardisierte Schnittstellen bis in die Fertigung weitergereicht werden.

„From the Top Floor to the Shop Floor“ – diese Kurzformel umreißt das gemeinsame Engagement von Eplan, Rittal und Phoenix Contact, drei führenden Lösungsanbietern im Engineering, in der Schaltschranksystem- und Automatisierungstechnik. Auf dem Messestand in Halle 8 zeigt das Technologienetzwerk „Smart Engineering and Production 4.0“ den durchgängigen, automatisierten Prozess vom digitalen Artikel über das Engineering bis hin zur Produktion. Am Beispiel eines Schaltschranks erleben Messebesucher, wie aus einer ganzheitlichen, virtuellen Produktbeschreibung die Daten aus der Entwicklung über standardisierte Schnittstellen in den Herstellungsprozess fließen. Die digitale Produktbeschreibung kann bis in die Inbetriebnahme, Anlagenbedienung und -wartung entlang des gesamten Produktlebenszyklus, weiter genutzt werden.

„Auf Basis eines virtuellen Prototyps und durchgängiger digitaler Beschreibung aller Komponenten schaffen wir die Voraussetzungen für eine Fertigung individueller Industrieprodukte. Sie orientiert sich an Losgröße 1 und trägt den Forderungen des Industrie 4.0-Gedankens Rechnung“, erklärt Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan. Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal, ergänzt: „Um heute effizientere Wertschöpfungsprozesse in der Industrie zu ermöglichen, ist es entscheidend, über hochwertige technische Produktdaten und konsequent standardisierte Engineering-Prozesse zu verfügen“. Roland Bent, Geschäftsführer Phoenix Contact, bringt das gemeinsame Engagement abschließend auf den Punkt: „Wir zeigen am Beispiel einer realen, hochautomatisierten  Fertigung von Losgröße 1 die konkreten Potentiale der durchgängigen Digitalisierung sowie der kompletten Integration von Daten, über Bereiche und Systeme hinweg. Wir wollen greifbar machen, wie zukünftig entwickelt und gefertigt wird“.

Digitale Artikeldaten, durchgängige Prozesse und Systeme sowie standardisierte Schnittstellen erleben die Besucher live am Messestand des Technologienetzwerks  in Halle 8: Fünf Stationen zeigen exemplarisch die digitale Beschreibung eines Endprodukts, das Engineering am Beispiel des Schaltschrankaufbaus, die NC-gestützte mechanische Bearbeitung von Bauteilen sowie die automatisierte und intelligente Konfektionierung von Baugruppen. Damit wird die Idee von Industrie 4.0 anschaulich und bietet ein vollständiges Abbild der digitalen Datenwelt für eine intelligente industrielle Fertigung der Zukunft.

PLAN Software & Service GmbH & Co KG, Monheim

Eplan entwickelt CAE-Lösungen und berät Unternehmen in der Optimierung ihrer Engineering-Prozesse. Kunden profitieren von Effizienzsteigerungen im Produktentstehungsprozess durch standardisierte Verfahren, automatisierte Abläufe und durchgängige Workflows. Eplan liefert maßgeschneiderte Konzepte zur Systemeinführung, -einrichtung sowie passgenauen Integration in die IT-/ PLM-Systemlandschaft – basierend auf Standard Engineering- Lösungen. Das Dienstleistungsportfolio umfasst zudem Customizing, Consulting und Training. Die Entwicklung individueller und standardisierter Schnittstellen zu ERP, PDM und PLM sichert Datendurchgängigkeit in der Produktentstehung. Konsequente Kundenorientierung, globaler Support und innovative Entwicklungs- und Schnittstellenkompetenz sind Erfolgsfaktoren. Eplan gehört zum Unternehmensverbund der Friedhelm Loh Group. „EPLAN – efficient engineering.“ – das Firmenmotto unterstreicht die Kompetenz von optimierten, effizienten  Prozessen, die Kunden dabei unterstützen, langfristig wettbewerbsfähig zu sein.

Rittal GmbH & Co. KG, Herborn
Rittal ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal kommen in allen Bereichen der Industrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der ITK-Branche zum Einsatz. Zum breiten Leistungsspektrum gehören auch Komplettlösungen für modulare und energieeffiziente Rechenzentren, vom innovativen Sicherheitskonzept bis zur physischen Daten- und Systemsicherung der IT-Infrastruktur. Der führende Softwareanbieter Eplan ergänzt die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Kiesling Maschinentechnik durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. 1961 gegründet, ist Rittal heute mit 11 Produktionsstätten, 64 Tochtergesellschaften und 40 Vertretungen weltweit präsent. Mit insgesamt 10.000 Mitarbeitern ist Rittal das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group im hessischen Haiger. Die gesamte Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro.

Phoenix Contact GmbH & Co KG, Blomberg

Phoenix Contact ist weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Das Familien-Unternehmen beschäftigt heute mehr als 14.000 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 1,77 Milliarden Euro. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören zehn Unternehmen sowie mehr als 50 eigene Vertriebs-Gesellschaften weltweit, sowie 30 internationale Vertriebspartner .Produziert wird mit einer hohen Fertigungstiefe in zehn Ländern. Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Energieversorgung inklusive Wind- und Solar, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Das vielfältige Produkt-Programm umfasst Reihen- und Sonderklemmen, Printklemmen und Steckverbinder, Kabelanschlusstechnik und Installationszubehör, elektronische Interfaces und Stromversorgungen, Automatisierungssysteme auf Basis von Ethernet und Wireless, Sicherheitslösungen für Mensch, Maschine und Daten, Überspannungsschutz-Systeme sowie Softwareprogramme und –tools.

PM: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

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