Zur Kraft-Wärme-Kopplung Debatte im Bundestag am 5. März 2015

Blockheizkraftwerk auf der NewEnergyHusum / Foto: HB
Blockheizkraftwerk auf der NewEnergyHusum / Foto: HB

Statement des Energiepolitischen Sprechers des VDMA, Matthias Zelinger

(WK-intern) – “Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel muss Farbe bekennen zur Kraft-Wärme-Kopplung.

Nur ein echtes Bekenntnis zum KWK Ausbauziel und eine schnelle Klärung der offenen Fragen werden den notwendigen Ausbau ermöglichen.

Aber auch über eine systemdienliche Weiterentwicklung des Fördermechanismus muss jetzt gesprochen werden“, sagt Matthias Zelinger, Energiepolitischer Sprecher des VDMA.

„Kraft-Wärme-Kopplung bietet dem Energiesystem Effizienz und Flexibilität, daher ist und bleibt das Ausbauziel von 25 Prozent an der Nettostromerzeugung richtig. Für die Zielerreichung brauchen wir insbesondere Sicherheit für Investitionen in Neuanlagen. Dies betrifft sowohl eine Anpassung des KWK-Förderregimes als auch dringende Klärung der mittelfristigen Rahmenbedingungen. Selbst grundsätzlich wirtschaftliche Anlagen werden nicht gebaut, wenn nicht schnell mit der EU geklärt wird, dass Neuanlagen in der Eigenstromerzeugung zukünftig keine Mehrbelastungen aus der EEG-Umlage erfahren.”

Bildquelle : Marc-Steffen Unger – Bundestag

PM: VDMA

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