Hendricks zum Bericht der Europäischen Umweltagentur: Europäischer Umweltschutz zeigt Wirkung

Umsetzung deutscher Klimaziele / Foto: HB
Umweltschutz in Europa ist noch längst nicht am Ziel / Foto: HB

Umweltschutz in Europa kommt voran, ist aber noch längst nicht am Ziel

(WK-intern) – Der gestern veröffentlichte Bericht der Europäischen Umweltagentur über den Zustand der Umwelt in Europa zeigt, dass Europa in Sachen Umweltschutz gut vorangekommen ist.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: “Der Bericht zeigt: Europäischer Umweltschutz zeigt Wirkung. Wir haben in den vergangenen 40 Jahren schon viel erreicht und können Vorbild für andere sein. Der Bericht zeigt aber auch: Wir sind noch lange nicht gut genug.”

Erhebliche Fortschritte wurden in den vergangen Jahrzehnten bei der Luftqualität erzielt. Die Verschmutzung des lebenswichtigen Gutes “saubere Luft” bleibt in Europa und in Deutschland aber nach wie vor ein ernsthaftes Problem. Im Jahr 2011 wurden 430.000 vorzeitige Todesfälle in der EU auf Feinstaub zurückgeführt. Luftverschmutzung macht an nationalen Grenzen nicht Halt.

Barbara Hendricks: “In vielen Umweltbereichen tun wir noch nicht genug, um unsere Vision für 2050 aus dem 7. Umweltaktionsprogramm zu erreichen: Gut leben innerhalb der Belastbarkeitsgrenzen unseres Planeten. Weitere Emissionsminderungen sind notwendig, um die Luftqualität in Einklang mit den Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation zu bringen und Biodiversität und Ökosysteme zu schützen. Der Bericht macht deutlich, dass wir rasch handeln müssen: Wir stellen heute bereits die Weichen für unser Leben im Jahr 2050.”

Aus Sicht der Europäischen Umweltagentur sind nicht nur ehrgeizigere spezifische umweltpolitische Maßnahmen erforderlich. Zentral ist auch die Integration von Umweltfragen in andere Politikfelder. Nur eine neue, integrierte Umweltpolitik schafft die Transformation unserer Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit. Das Bundesumweltministerium ist auch hier bereits aktiv und gestaltet die Umweltpolitik als Treiber des grundlegenden Wandels hin zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft und einer nachhaltigen Gesellschaft aus”, so Barbara Hendricks.

PM: Bundesumweltministerium

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