Firma verkleinert ihre Erlaubnisflächen um nach Öl oder Gas zu bohren

Lizenz für Suche nach Öl oder Gas: Firma verkleinert ihre Erlaubnisflächen deutlich
Lizenz für Suche nach Öl oder Gas: Firma verkleinert ihre Erlaubnisflächen deutlich
Lizenz für Suche nach Öl oder Gas: Firma verkleinert ihre Erlaubnisflächen deutlich / Pressebild: S-H

Lizenz für Suche nach Öl oder Gas: Firma verkleinert ihre Erlaubnisflächen

(WK-intern) – Die Firma PRD Energy GmbH hat beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Anträge auf Teilaufhebung der Erlaubnisfelder Elmshorn, Ostrohe, Schwarzenbek und Bramstedt gestellt.

Mit der Bekanntgabe im Amtsblatt für Schleswig-Holstein verringern sich diese Flächen um rund 1.000 Quadratkilometer. Dabei verkleinert sich die Fläche des Feldes Ostrohe auf fast ein Drittel. Dies teilte das Energiewendeministerium heute (3. März 2015) mit.

Mit der Bekanntgabe am 9. Februar wurden zudem die Felder Gettorf (PRD Energy) und Rosenkranz Nord (Firma Streicher) gemäß § 19 Abs. 1 BBergG aufgehoben. Insgesamt wurden damit die erteilten Aufsuchungsflächen in Schleswig-Holstein um gut 3.000 Quadratkilometer verringert.

Die aktualisierte Karte mit den neuen Flächen finden Sie im Energiewendeportal der Landesregierung unter:

http://www.schleswig-holstein.de/MELUR/DE/Startseite/Slider/DL/Erlaubnisfelder__blob=publicationFile.pdf

Hintergrund

Wer bergfreie Bodenschätze wie Öl oder Gas aufsuchen will, benötigt dazu eine Erlaubnis gemäß § 7 Bundesberggesetz (BBergG). Die Erteilung erfolgt durch die zuständige Behörde. Bei Aufsuchungserlaubnissen handelt es sich um das Abstecken von Gebieten, um Konkurrenten auszuschließen. Es sind damit keinerlei Eingriffe in den Boden wie Bohrungen oder gar Frack-Maßnahmen erlaubt. Solche müssen gesondert im Rahmen eines Betriebsplanverfahrens beantragt und genehmigt werden.

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume S-H

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