Der Einsatz von Kunststoff in der Solartechnik hat enormes Potenzial

Kostengünstigere Polymerstoffe werden künftig bei der Herstellung von Massenprodukten den Markt dominieren. Bild: Sunlumo Technology GmbH
Kostengünstigere Polymerstoffe werden künftig bei der Herstellung von Massenprodukten den Markt dominieren.  Bild: Sunlumo Technology GmbH
Kostengünstigere Polymerstoffe werden künftig bei der Herstellung von Massenprodukten den Markt dominieren.
Bild: Sunlumo Technology GmbH

Studie der Johannes Kepler Universität Linz bestärkt Sunlumo in seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit an Solarenergiesystemen aus polymeren Materialien.

(WK-intern) – In der Kunststoffindustrie, speziell im Bereich Solarthermie, stecken enorme Potenziale und Herausforderungen.

Zu diesem Schluss kommt Klaus Holzhaider von der Johannes Kepler Universität Linz in der im Rahmen der österreichischen IEA SHC Task 39 Beteiligung erarbeiteten Studie „Erneuerbare Energie. Szenarien und Potenziale für Kunststoff in solarthermischen und Photovoltaik-Systemen“.

„Diese Studie bestätigt unsere Aussage, dass Kunststoff der Werkstoff der Zukunft in der Solarthermie ist“, freut sich Sunlumo-Geschäftsführer Robert Buchinger.

Perg/Linz – Klaus Holzhaider vom IPMT (Institute of Polymeric Materials and Testing) der Johannes Kepler Universität Linz untersuchte in seiner Masterarbeit Potenziale von Kunststoffen in der Solartechnik. Er verglich dabei die Einsatzmöglichkeit von Polymerstoffen in der Solarthermie und bei der Photovoltaik und stellte unterschiedliche Marktszenarien und Annahmen verschiedener Organisationen gegenüber. Sein Resümee: Das Potenzial der Kunststoffe in der Solartechnik ist enorm, vor allem in der Solarthermie. Im Idealfall könnten bis zum Jahr 2050 jährlich 8,2 Millionen Tonnen Kunststoff in der Solarthermie eingesetzt werden. Das ist zehn Mal mehr als im Bereich Photovoltaik. Um den Bedarf an Kunststoff für solarthermische Systeme bis 2050 abdecken zu können, müsste man derzeit mehr als ein Jahr lang produzieren. Kostengünstigere Polymerstoffe werden daher künftig bei der Herstellung von Massenprodukten den Markt dominieren. Für Kunststoffunternehmen stellen diese Aussagen eine große Chance und Herausforderung dar.

Vorteile von Kunststoff

Sunlumo ist seit Jahren eines der weltweit führenden Unternehmen für Forschung und Entwicklung von Kunststoffkollektoren und Solarkomponenten aus Kunststoff. Mit der Umsetzung des Eine-Welt-Solar-Kollektors stellte das Green Technology-Unternehmen aus Oberösterreich mit Büros in China und Indien unter Beweis, dass ein Kollektor zu 100 Prozent aus Kunststoff realisierbar ist. Die Verwendung von Kunststoff in der Solarthermie bietet einige Vorteile. Kunststoff ist billiger und leichter als Kupfer und Aluminium. Zudem können solarthermische Systeme künftig funktionsfähiger, optisch attraktiver und wirtschaftlicher produziert werden. Kunststoffkollektoren sind umweltfreundlich zu recyceln und können kostengünstig hergestellt werden. Sunlumo nahm beim führenden internationalen Arbeits- und Expertenkreis Task 39 des Solar Heating und Cooling Programmes der Internationalen Energieagentur (IEA SHC) teil. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stand auch das Thema Solarsystem aus Kunststoff. Unter anderem wurde von der Gruppe der Einsatz von polymeren Werkstoffen für Solarthermie-Komponenten geprüft.

Corporate Data

Sunlumo Technology GmbH ist ein internationales Solarunternehmen mit Büros in Österreich, China, Indien und in den USA. Schwerpunkte liegen in Green Technology, Solarthermie, Forschung, Entwicklung und Handel. Das Unternehmen wendet sich hauptsächlich an Investoren für innovative Projekte, an Partner für die Entwicklung neuer Technologien in Europa und Asien sowie an Händler im Bereich Umwelttechnik. Zur weiteren Angebotspalette gehört Industrial Design für Solarenergie. Die geschäftsführenden Gesellschafter und Projektmanager von Sunlumo, Robert Buchinger und Markus Barek, sind gleichzeitig von DIN CERTCO anerkannte Auditoren für Solar Keymark Zertifizierungen.

PM: Sunlumo Technology GmbH

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