Großer Auftrag für 157 Siemens-Windanlagen kommt aus Südafrika

Konsortium unter der Führung von Mainstream Renewable Power bestellt 157 Einheiten des Typs Siemens SWT-2.3-108 für drei Projekte. / Pressebild: Siemens
Konsortium unter der Führung von Mainstream Renewable Power bestellt 157 Einheiten des Typs Siemens SWT-2.3-108 für drei Projekte. / Pressebild: Siemens
Konsortium unter der Führung von Mainstream Renewable Power bestellt 157 Einheiten des Typs Siemens SWT-2.3-108 für drei Projekte. / Pressebild: Siemens

Siemens liefert 157 Windturbinen für drei Projekte mit insgesamt 360 MW in Südafrika

  • Größter jemals in Afrika vergebener Auftrag für Windenergieanlagen
  • Gesamtleistung von 360 Megawatt
  • Anlagen vom Typ SWT-2.3-108 für alle drei Projekte

(WK-intern) – Siemens hat einen weiteren wichtigen Windenergie-Auftrag aus Südafrika erhalten.

Das Unternehmen wird 157 Windenergieanlagen für drei Projekte in der südafrikanischen Provinz Nordkap liefern. Die Anlagen der Siemens G2-Plattform mit jeweils 2,3 Megawatt (MW) Leistung werden in den Projekten Khobab, Loeriesfontein 2 und Noupoort errichtet.

Der Kunde, ein von Mainstream Renewable Power geführtes Konsortium, hatte erst Mitte letzten Jahres Jeffrey’s Bay Wind Farm in Betrieb genommen – ebenfalls mit Siemens Wind Power als Partner. Der neue Auftrag beinhaltet auch eine Service- und Wartungsvereinbarung über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Die drei Windkraftwerke werden zusammen eine Erzeugungsleistung von 360 MW erreichen. Der Windpark Khobab mit 140 MW und der gleich große Windpark Loeriesfontein 2 liegen beide im Verwaltungsgebiet Namakwa. Der Windpark Noupoort mit 80 MW entsteht in der Gemeinde Umsobomvu, rund 400 Kilometer nördlich der Stadt Port Elizabeth. Alle drei Projekte erhalten den Anlagentyp SWT-2.3-108 mit einem Rotordurchmesser von 108 Metern auf Türmen mit einer Nabenhöhe von 99,5 Metern. Die Installation der Windenergieanlagen beginnt im August 2015. Ihren Betrieb werden die drei Projekte zwischen Anfang 2016 und Ende 2017 aufnehmen. Die Türme werden hauptsächlich südafrikanische Hersteller liefern.

„Wir freuen uns, erneut der Partner großer Projekte von Mainstream Renewable Power zu sein“, sagte Markus Tacke, CEO der Siemens Division Wind Power and Renewables. „Dieser Auftrag unterstreicht darüber hinaus, dass Südafrika mit seinem REIPPP-Programm (Renewable Energy Independent Power Producer Procurement Programme) zum Ausbau der erneuerbaren Energien einen erfolgreichen Weg eingeschlagen hat, um das Regierungsziel von 3.725 Megawatt an erneuerbaren Energien zu erreichen.“

Windenergie und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 46 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie.

PM: Siemens

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