Auch die dritte Hybridfähre von CMAL fährt mit Voith Schneider Propellern

Die MV Hallaig von CMAL fährt bereits mit Voith Schneider Propellern. / Pressebild: Voith

 

Die MV Hallaig von CMAL fährt bereits mit Voith Schneider Propellern. / Pressebild: Voith
Die MV Hallaig von CMAL fährt bereits mit Voith Schneider Propellern. / Pressebild: Voith

Das staatliche schottische Unternehmen Caledonian Maritime Assets Ltd. (CMAL) setzt auch bei seiner neuen Hybridfähre auf ein Antriebssystem von Voith.

(WK-intern) – Grund dafür sind die überzeugenden Leistungen, die CMAL bereits bei zwei weiteren Hybridfähren mit Voith Schneider Propellern (VSP) erreicht hat.

CMAL kombiniert auch diese einen dieselelektrischen Antrieb mit Lithium Batterietechnologie

Die neue Fähre wird, wie die Schwesternschiffe MV Hallaig und MV Lochinvar, von Ferguson Shipbuilders in Glasgow gebaut. Der schottische Eigentümer CMAL setzt für sein neues Hybridschiff auf zwei VSP 16R5 EC/90-1 inklusive zwei Bogenzahnkupplungen sowie einer elektronischen Steuerung von Voith.

Mit der elektronischen Steuerung, die bereits in der MV Hallaig zum Einsatz kommt, lässt sich die neue Fähre komfortabel steuern und effizient betreiben. Sie besteht aus einer modularen Hard- und Software-Architektur und bietet vielen Steuerungsfunktionen sowie standardisierte Schnittstellen. Die beiden VSP mit einer Antriebsleistung von jeweils 375 kW lassen sich so schnell ansteuern und exakt kontrollieren.

Wie die beiden anderen Fähren der Hybridflotte von CMAL kombiniert auch diese einen dieselelektrischen Antrieb mit Lithium Batterietechnologie. Um den Dieselmotor zeitweise entlasten zu können, werden die beiden Lithium-Batterien der Fähre über Nacht mittels einer Landverbindung aufgeladen. Bei den Schwesterschiffen hat CMAL durch die Hybridtechnologie bereits Einsparungen von 38 Prozent nachweisen können.

Einsatzort sind schottische Gewässer, die von starken Strömungen geprägt sind. Dank der VSP wird sich die Fähre auch unter diesen schwierigen Einsatzbedingungen sicher manövrieren lassen. Viele Anlegestellen in Schottland bestehen zudem lediglich aus Betonrampen.

Dort docken die Schiffe direkt an, ohne fest vertäut zu werden. Die akkurate Steuerungs- und Positioniereigenschaften und die hohe Manövrierfähigkeit sind in rauer See unerlässlich, um dabei höchste Sicherheit zu gewährleisten. Damit die beiden VSP beim Andocken gut geschützt sind, werden die Propeller in Nischen diagonal angeordnet, nicht wie üblich mittig an Bug und Heck.

Das Schiff wird im Frühjahr 2016 seinen Betrieb aufnehmen. Mit einer Länge von 43,5 m und einer Breite von 12,2 m wird die Hybridfähre rund 150 Passagiere und 23 Pkw mit neun Knoten pro Fahrt übersetzen.

Voith Turbo, ein Konzernbereich der Voith GmbH, ist der Spezialist für intelligente Antriebslösungen und Systeme. Kunden aus zahlreichen Branchen wie Öl und Gas, Energie, Bergbau und Metallbearbeitung, Schiffstechnik, Schienen- und Nutzfahrzeuge setzen auf Spitzentechnologie von Voith Turbo.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 39.000 Mitarbeitern, 5,3 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.

PM: Voith

 

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top