Atomares Endlager: Soll der Atommüll rückholbar sein?

Robert Habeck © Staatskanzlei
Robert Habeck © Staatskanzlei

Minister Dr. Robert Habeck lädt herzlich ein zum Dialog

(WK-intern) – „SOLL DER ATOMMÜLL RÜCKHOLBAR SEIN?“

am Dienstag, 24. Februar 2015 / um 17.00 Uhr – in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund
In den Ministergärten 8, 10117 Berlin

Mit Vorträgen von:
Michael Sailer, Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts, Mitglied der „Endlagerkommission“, Vorsitzender der Entsorgungskommission des Bundes
Prof. Dr.-Ing. Joachim Stahlmann, Technische Universität Braunschweig, Leiter des Instituts für Grundbau und Bodenmechanik
Prof. Dr. Martin Seel, Goethe Universität Frankfurt am Main, Institut für Philosophie
Moderation: Dagmar Dehmer, Politikredakteurin beim Berliner „Tagesspiegel“
Im Mai 2014 hat die 33-köpfige „Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“, der auch Minister Robert Habeck angehört, ihre Arbeit aufgenommen. Die „Endlagerkommission“ wird nicht nur intensiv technisch-naturwissenschaftliche Aspekte diskutieren, sondern sie muss sich auch von ethisch-sozialen Überlegungen leiten lassen. Frühzeitig wird es darum gehen müssen, ob die radioaktiven Abfälle unwiederbringlich („für eine Million Jahre“) vergraben oder rückholbar gelagert werden sollen.

Denn wie wollen wir entscheiden,

  • ob es in Zukunft vielleicht noch bessere Lösungen als die der unwiderruflichen Endlagerung geben wird?
  • ob es durch den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt noch möglich wird, die Menge und Aktivi-tät der Kernbrennstoffe eines Tages erheblich zu reduzieren?

Den nachfolgenden Generationen die Gewinnung ganz neuer Erkenntnisse von vornherein nicht zuzu-trauen und stattdessen eine Standortauswahl auf Ewigkeit zu treffen, muss nicht unbedingt verantwortungs-vollem Handeln entsprechen.

  • Andererseits: Haben nachfolgende Generationen nicht einen Anspruch darauf, dass diejenigen Generationen, die das Problem bereitet haben, es auch lösen?
  • Wissbegierige wie Sachkundige sind am 24. Februar herzlich eingeladen, sich an der gemeinsamen Reflexion „Soll der Atommüll rückholbar sein?“ zu beteiligen.

Die Veranstaltung wird in Bild und Ton aufgezeichnet und anschließend der Arbeit der „Endlager-kommission“ zur Verfügung gestellt.
Über Ihre Anmeldung freuen wir uns unter http://lv-landsh.de/Endlagersuche
V.i.S.d.P.: Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, Heike Muß, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin

PM: Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund

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