RWE Innogy und Statkraft entwickeln gemeinsam 900 MW Offshore-Windpark Triton Knoll

Triton Knoll OWF / Pressebild: Statkraft
Triton Knoll OWF / Pressebild: Statkraft
Triton Knoll OWF / Pressebild: Statkraft

RWE Innogy und Statkraft vereinbaren Partnerschaft für den Offshore-Windpark Triton Knoll

(WK-intern) – RWE Innogy und Statkraft haben gestern einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung des Offshore-Windparks Triton Knoll vor der Ostküste Englands unterzeichnet.

Oslo/London/Swindon – Die Vereinbarung sieht vor, dass Statkraft 50 Prozent der Anteile an dem britischen Windparkprojekt übernimmt.

Zu den finanziellen Einzelheiten des Vertrages haben die Partner Vertraulichkeit vereinbart.

Der Windpark soll über eine installierte Leistung von bis zu 900 Megawatt verfügen und nach seiner Fertigstellung rechnerisch den jährlichen Energiebedarf von bis zu 800.000 britischen Durchschnittshaushalten decken2.

RWE Innogy und Statkraft sind international führend im Bereich erneuerbarer Energien mit Beteiligungen an Offshore-Windkraftanlagen mit einer Kapazität von mehr als 6.500 MW.1
Mit der Erfahrung und Expertise beider Unternehmen geht durch diese Partnerschaft ein leistungsstarkes Team für die Entwicklung des Windparks Triton Knoll an den Start.

Jon Brandsar, Executive Vice President von Statkraft, erläutert: „Dies ist für Statkraft ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unserer Strategie im Bereich Offshore-Windkraft.
Leistungsfähige Partnerschaften zwischen erfahrenen Offshore-Windkraftanbietern sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Industrie.
Mit diesem Abschluss etablieren sich RWE und Statkraft als starke, langfristige und einander ergänzende Partner für die Offshore-Windenergie in Großbritannien.“

Die Transaktion soll voraussichtlich im Jahr 2017 mit dem sog. Financial Close abgeschlossen und auf dieser Basis die finale Investitionsentscheidung getroffen werden. Im gleichen Jahr soll mit dem Bau des Windparks vor der Küste von Lincolnshire begonnen werden. Insgesamt könnten durch den Bau und den Betrieb des Windparks rund 1.900 Arbeitsplätze entstehen. Die Höhe der voraussichtlichen Gesamtinvestition liegt bei ungefähr 3 – 4 Mrd. Britische Pfund (das entspricht rund 4 – 5,4 Mrd. Euro).

Hans Bünting, CEO der RWE Innogy GmbH, erklärt: „Partnerschaften, wie diese sind ein wichtiges Ziel im Rahmen unserer Offshore-Strategie. Die heutige Vereinbarung mit Statkraft zeigt einmal mehr die Attraktivität unserer Offshore-Projekte, welche die Basis für das langfristige Engagement von RWE im Offshore-Markt sind. Statkraft ist ein erfahrener und zuverlässiger Partner und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Die Entwicklungs- und Bauphase wird von einem gemeinsamen Projektteam von RWE und Statkraft durchgeführt, das auf die Kompetenzen beider Unternehmen zurückgreift. Die Leitung des Teams übernimmt Statkraft.

Das Projekt Triton Knoll erhielt im Juli 2013 vom britischen Ministerium für Energie und Klimawandel eine Erschließungsgenehmigung (Development Consent Order, DCO) für das Entwicklungsarial auf See. Bei diesem Gebiet handelt es sich um einen idealen Standort mit geringen Wassertiefen, guten Boden- und hervorragenden Windverhältnissen. Gegenwärtig wird ein Antrag auf eine Development Consent Order für das elektrische Parkdesign vorbereitet, die im Frühjahr diesen Jahres beim der Planungsbehörde eingereicht werden soll.

PM: Statkraft

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