Windkraftanlagebetreiber fürchten um die Sicherheit ihrer Anlagen

Windanlage auf Fracking-Erdbebengebiet / Foto: HB
Windanlage auf Fracking-Erdbebengebiet / Foto: HB
Windanlage auf Fracking-Erdbebengebiet / Foto: HB

Immer mehr Erdbeben, ausgelöst durch Fracking brechen den Untergrund.

(WK-intern) – Das ist nicht nur in der Norddeutschen Tiefebene so, sondern weltweit überall wo Öl- und Gasvorkommen mit dieser Methode aus dem Untergrund gebrochen werden.

Hierzu ein interessanter Artikel aus Amerika.

Der Artikel berichtet nicht nur von einzelnen Erdbeben, sondern von Erdbeben-Schwärmen mit Stärken bis zum 4,4 auf der Richterskala.

Da Fracking auch in Deutschland von den meisten Bürgern aus Umweltgründen abgelehnt wird, stellt sich die Frage, wer die sogenannten Schürfrechte an welche Firmen/Multis verkauft und zu welchen Zweck?

Das Windkraft-Journal veröffentlicht immer wieder Pressemitteilungen von Umweltorganisationen, die auf Gefahren hinweisen. Wird das Grundwasser einmal durch die hochgiftigen Fracking-Mittel verseucht, so kann es nie wieder gereinigt werden, ein Schaden, der als Geldsumme nicht mehr zu beziffern ist.

Doch wer ist verantwortlich im Falle eines Schadens? Erst mal wird der zur Verantwortung gezwungen, der davon betroffen ist. D. h. die Bürger, welche an einem solchen Ort wohnen, sie müssen mit den Nachteilen leben, sie werden somit einfach verantwortlich gemacht.

Der Bund, welcher über das Bergrecht entscheidet und somit für die Vergabe von Schürfplätzen entscheidet, sieht sich bekannter weise nicht verantwortlich.

Doch letztendlich ist es nicht der Bund, sondern die Entscheidungsträger des Bundes, welche hier gegen die Interessen der Anwohner, gegen den mehrheitlichen Willen des Volkes und gegen die lebenswichtigen Grundlagen für eine saubere und sichere Umwelt verstoßen.

Nun haben die Menschen im Land immer wieder erlebt, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger aus der Politik niemals verantwortlich gemacht werden.

Als Umweltminister kann man z. B. sagen: Die Asse ist sicher! Als Arbeitsminister: Die Renten sind sicher! -usw. Eine Verantwortung für solche Zusagen gibt es jedoch nicht.

Im Schadensfall bleibt den Betroffenen nur eine Klage. Doch gegen wen können sie klagen?

Die Fracking-Firma kann sich auf geltendes Recht berufen und ihre gekauften Schürfrechte, und scheidet somit aus.

Die Minister berufen sich darauf, sie hätten durch demokratische Wahl nur dem Auftrag des Volkes folge geleistet, sie sind somit ohnmächtig.

Wenn jetzt ein Kläger tatsächlich eine Entschädigung bekommt, dann wird das mit Steuergeldern finanziert.

Die Ohnmächtigen in Bundes- und Landesparlamenten, Politiker genannt, haben den Beweis nicht nur bei der Asse bereits angetreten, es wird so mit dem Atommüll insgesamt weiter gehen und wenn die ersten Windanlagen sich neigen, dann werden Gutachten und Gegengutachten einen jahrelangen teuren Gerichtsstreit herauf beschwören, der von Bürgerwindparks, Windanlagenherstellern, Windpark-Projektieren niemals bezahlt werden kann.

Hier noch eine Link zu der aktuellen Karte von Frackinggebieten in Niedersachsen und den Niederlanden, wo die Anzahl der Erdbeben stark zu zunimmt.

HB / Windkraft-Journal.DE

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