Digitalisierung der Energiewirtschaft im sogenannten Internet der Energie

Bildunterschrift Die Diskutanten erörterten die Chancen und Herausforderungen digitaler Geschäftsmodelle für die Energiebranche (v.l.n.r. Thomas Jarzombek, Lars Quandel, Eberhard Holstein, Klaus Stratmann, Lena-Sophie Müller und Robert Busch).
Bildunterschrift                                                                                                     Die Diskutanten erörterten die Chancen und Herausforderungen digitaler Geschäftsmodelle für die Energiebranche (v.l.n.r. Thomas Jarzombek, Lars Quandel, Eberhard Holstein, Klaus Stratmann, Lena-Sophie Müller und Robert Busch).
Bildunterschrift
Die Diskutanten erörterten die Chancen und Herausforderungen digitaler Geschäftsmodelle für die Energiebranche (v.l.n.r. Thomas Jarzombek, Lars Quandel, Eberhard Holstein, Klaus Stratmann, Lena-Sophie Müller und Robert Busch).

Definieren digitale Geschäftsmodelle in Zukunft die Energiewirtschaft?

(WK-intern) – Veranstaltung der Grundgrün Energie GmbH zur Energiewirtschaft 4.0 beleuchtet zunehmende Digitalisierung der Branche

Berlin – Ob die Digitalisierung der Energiewirtschaft im sogenannten Internet der Energie ein kurzfristiger Hype ist, oder vielmehr die Energiewirtschaft nachhaltig definieren und revolutionieren wird, diskutierten gestern rund 40 Energie- und Digital-Experten aus Politik, Verbänden und Wirtschaft auf einer Veranstaltung der Grundgrün Energie GmbH.

Berlin – Die Grundgrün Energie GmbH hat gestern Abend (27. Januar) ihren neuen Unternehmenssitz in der Uhlandstraße mit einer Veranstaltung zum Zukunftsthema Energiewirtschaft 4.0 eingeweiht. „Intelligente, skalierbare und webbasierte IT-Plattformen sind schon heute unsere Geschäftsgrundlage“, erklärte Eberhard Holstein, Gründer und technischer Geschäftsführer von Grundgrün. „Wir sehen uns selbst als Vorreiter und Treiber dieser Entwicklung und wollen die Energiewirtschaft 4.0 aus diesem Grund gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Energie und Digitales näher betrachten und bewerten.“

Neben Moderator Klaus Stratmann, stellv. Leiter des Hauptstadtbüros beim Handelsblatt, diskutierten Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft e.V., Thomas Jarzombek, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitale Agenda der CDU/CSU-Fraktion, Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21, sowie Lars Quandel, Leiter der Abteilung Origination Renewable Energy der HSH Nordbank, die Chancen und Herausforderungen digitaler Geschäftsmodelle für die Energiebranche.

Während der Diskussion wurde klar: Die zunehmende Komplexität in der Branche und die große Menge an Marktakteuren – vom großen Erzeuger über Netzbetreiber, lokale Erzeuger und Versorger bis hin zum Endkunden – fordern eine immer stärkere Flexibilisierung der Energiewirtschaft. Ohne digitale Geschäftsmodelle ist dieser Wandel nicht vorstellbar. Die Digitalisierung der Energiewirtschaft wird jeden einzelnen Akteur in der Wertschöpfungskette in die Lage versetzen, zu definieren, welchen Beitrag er zur Energiewende leisten kann und will. Thomas Jarzombek wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dies die erste Diskussionsrunde gewesen sei, die er und Lena-Sophie Müller – als Digital-Experten – mit Vertretern der Energiewirtschaft zum Thema Digitalisierung geführt haben. Man war sich einig: Es wurde Zeit – gerade mit Blick auf die Endkunden sollten die Gespräche auch in Zukunft fortgesetzt werden.

„Der Abend hat einmal mehr gezeigt, dass die Digitalisierung der Energiewirtschaft kein Hype ist, sondern einen tiefgreifenden und strukturellen Wandel innerhalb der Branche bedeutet“, fasst Dr. Felix Grolman, kaufmännischer Geschäftsführer von Grundgrün, die Diskussion zusammen. „IT-Exzellenz wird zunehmend zum digitalen Werttreiber der Zukunft für Unternehmen der Energiebranche. Das Kraftwerk der Zukunft ist ein virtuelles Kraftwerk.“

Bildunterschrift
Die Diskutanten erörterten die Chancen und Herausforderungen digitaler Geschäftsmodelle für die Energiebranche (v.l.n.r. Thomas Jarzombek, Lars Quandel, Eberhard Holstein, Klaus Stratmann, Lena-Sophie Müller und Robert Busch).

Über Grundgrün
Grundgrün wurde 2011 als unabhängiger Energieanbieter und als Plattform für Energiedienstleistungen gegründet. Explizites Unternehmensziel ist die Machbarkeit der Energiewende, indem für neue Akteure ein Zugang zum „Energiemarkt 4.0“ geschaffen wird. Dieser Marktzugang umfasst die ökonomisch und energiewirtschaftlich sinnvolle Vermarktung und Einbindung von Energie aus erneuerbarer Erzeugung (Wind- und Solarstrom sowie steuerbare Anlagen) in den Strommarkt. Zudem beliefert Grundgrün seit Februar 2014 Endkunden, arbeitet intensiv an der Integration von Speicherlösungen sowie an der Unterstützung dezentraler Versorgungskonzepte. Mit der Umsetzung dieser Geschäftsfelder schließt Grundgrün die Wertschöpfungskette von der regenerativen Erzeugung bis zum Verbrauch beim Endkunden und macht die Energiewende mit erfolgreichen Geschäftsmodellen für alle Akteure möglich.

PM: Grundgrün

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top