WFW berät ewz und Aquila Capital bei der Finanzierung des Erwerbs von 29 Windkraftanlagen in Schweden

Watson Farley & Williams („WFW“) hat die ewz (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) und Aquila Capital bei der Finanzierung des Erwerbs von 29 Windkraftanlagen in Schweden vom börsennotierten schwedischen Windparkentwickler Eolus Vind AB umfassend rechtlich beraten.

(WK-intern) – ewz erwirbt über die ewz (Deutschland) GmbH erstmals einen Windpark in Schweden und wird 51 Prozent der Anteile an der schwedischen Projektgesellschaft halten.

Als Co-Investor wird Aquila Capital, eine auf alternative Investmentlösungen spezialisierte Investmentgesellschaft, die übrigen 49 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft für institutionelle Investoren übernehmen.

Die 29 Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von 60 MW verteilen sich auf die vier Windparks Alered, Mungseröd, Ramsnäs und Skalleberg in Südschweden. Drei der vier Windparks sind seit Herbst 2014 in Betrieb. Der noch im Bau befindliche Windpark Skalleberg wird voraussichtlich Anfang Februar in Betrieb genommen.

Stromabnehmer für den ab 2015 in den Windparks erzeugten Strom wird eine finnische Tochtergesellschaft von Google. Die bisherige Eigentümerin des Windparks, Eolus Vind AB, hat bereits mit Google im Januar 2014 einen Stromkaufvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen, wie das Unternehmen im Januar 2014 bekanntgegeben hat. Längerfristig sollen die Windparks aber auch einen Beitrag zur Versorgung der Schweiz mit Ökostrom leisten. Die jährliche Stromproduktion der 29 Turbinen entspricht etwa sechs Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Stadt Zürich.

Aquila Capital ist Teil der eigentümergeführten Aquila Gruppe. Diese beschäftigt weltweit mehr als 200 Mitarbeiter an neun Standorten in Europa, Asien und Ozeanien und verwaltet für einen internationalen Investorenkreis ein Vermögen von rund 7,6 Mrd. Euro. Die Erneuerbare-Energien-Teams von Aquila Capital verwalten aktuell ca. 220 Megawatt in Wasserkraft-, 350 MWp in Solar- und 360 MW in Windkraft-Projekten und haben ein Transaktionsvolumen von über 1,9 Mrd. Euro realisiert.

ewz, eines der zehn umsatzstärksten Energiedienstleistungsunternehmen in der Schweiz, investiert seit längerem in internationale Solar- und Windparkprojekte, etwa in Frankreich, Norwegen, Deutschland und Spanien.

Das Hamburger Team von WFW wurde von dem Banking & Finance Partner Sven Fretthold geleitet. Unterstützt wurde er durch die Associates Marcus Mützelburg und Pascal Unger (beide Banking & Finance). In Kooperation mit WFW beriet die schwedische Kanzlei Setterwalls zum schwedischen Recht.

Der federführende Partner Sven Fretthold sagt: „Wir freuen uns, dass wir ewz und Aquila Capital bei dieser Transaktion erfolgreich begleiten konnten. Die effiziente Zusammenarbeit sowie das innovative Finanzierungskonzept ermöglichte es uns, die Interessen der verschiedenen Parteien zielgerichtet umzusetzen und auch den Zugang zu den skandinavischen Windstandorten langfristig sicherzustellen.“

PM: Watson Farley & Williams („WFW“)

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