Mit Satire gegen Windkraft-Blockierer – Website jetzt online

Mit Humor und Spott gegen Blockierer und Verhinderer der Energiewende: Auf die Kraft der Satire setzt die neue Website Windkraftsatire.de.

(WK-intern) – „Sie ist eine sorgsam entwickelte Netzpräsenz von Freunden und Entwicklern der Windenergie“, sagte Kerstin Haarmann jetzt bei der Präsentation der Website vor Medienvertretern in Berlin.

Haarmann spricht für die federführende Interessengemeinschaft aus dem ostwestfälischen Raum, die auch eine ganze Reihe von Bürgerwindparks verwirklicht hat.

Ross und Reiter werden im Internet öffentlich genannt. So etwa ein Bürgermeister, der sich wie ein Maulwurf gebärdet, bloß um das Anschlusskabel eines längst genehmigten Windrads auszubuddeln. Politiker finden sich auf Windkraftsatire.de wieder, die ungeniert die Verspargelung der Landschaft heraufbeschwören, obwohl die eigene Stadt über noch kein einziges Windrad verfügt. „Wir zeigen mit solchen skurrilen Fällen, dass wir das Lachen noch nicht verlernt haben“, sagt Kerstin Haarmann. Die Rubrik „Absurdistan“ des Portals listet viele zum Schreien komische Verhinderungsstrategien auf.

Der Hintergrund ist gleichwohl ein ernster. Während die Notwendigkeit des Windenergie-Ausbaus von Naturschutzverbänden, Parteien oder Bürgergruppierungen oft treuherzig bejaht wird, sammeln dieselben Akteure gleichzeitig Scheinargumente für ihre „Windkraft: Ja, aber nicht hier!“-Haltung. „Windenergie-Projekte werden dadurch oft jahrelang aufgehalten“, sagt Kerstin Haarmann. „Das kostet nicht nur Zeit und Geduld, sondern auch Nerven und Geld.“

Die nach journalistischen Grundsätzen aufgebaute Website bietet neben Satire auch nützliche Hintergrundinformationen für die interessierte Öffentlichkeit und dient ferner als Kontakt-Börse und Info-Pool für Journalisten. Windkraftsatire.de sei auch als Aufruf an die Branche zu verstehen, so der zuständige Redakteur Volker Stephan, mutiger und offensiver für die umwelt- und naturverträgliche Windenergie an Land einzutreten. Auf Bürgerversammlungen oder im Internet werde den oft obskuren und populistischen Positionen der Gegner noch zu selten offen begegnet. Grund für diese Zurückhaltung, so Kerstin Haarmann, seien vielfach noch laufende Planungsverfahren, die nicht gefährdet werden sollen.

Aus dieser Defensive will Windkraftsatire.de die Planer und Projektierer von Windparks nun befreien. Das Internet-Angebot wird ständig aktualisiert und will kurzfristig Unterstützer in der gesamten Republik gewinnen. „Ob in Ostwestfalen, Mecklenburg oder Bayern – die Windenergie trifft hier wie da auf die selben durchschaubaren Widerstände“, so Kerstin Haarmann. „Den vernetzten Verhinderern begegnen wir Windenergie-Förderer am besten gemeinsam mit entwaffnendem Humor.“ Interessierte Windkraft-Unterstützer erhalten weitere Auskünfte per e-mail an info@windkraftsatire.de.

Die Seite selbst ist hier im Netz zu finden: http://windkraftsatire.de

PM: Windkraftsatire

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