Bundesverband Windenergie zum Urteil des OVG Schleswig

Windpark / Foto: HB
Windpark in S-H, natürlich gehören die Windanlagen nur wenigen Anwohnern, meist reichen Bauern, die für eine Windanlage bis zu 60.000 Euro, nur für den Standort im Jahr erhalten, dazu kommt das Geld durch den gelieferten, bzw. nicht gelieferten Strom. / Foto: HB

Akzeptanz wird durch Bürgerenergie gewährleistet

(WK-intern) – Zum Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig zur Teilfortschreibung der Regionalpläne in den Planungsräumen eins und drei des Landes Schleswig-Holstein sagt der BWE Landesvorstand Reinhard Christiansen:

“Die Energiewende und allen voran die Windenergie genießt in Schleswig-Holstein eine ungebrochen hohe Akzeptanz.

Das liegt vor allem an der breiten Bürgerbeteiligung. Neun von zehn Windmühlen drehen sich zum Beispiel in Nordfriesland in Bürgerhand. Hier sind wir Vorbild. Diese hohe Akzeptanz darf durch das Urteil nicht gefährdet werden. Wir appellieren an die Gemeinden, Planer und Investoren, sich bei der zukünftigen Planung an einen Tisch zu setzen”.

Christiansen macht deutlich, dass die Branche verlässliche und abgestimmte Planungsprozesse braucht, damit es nicht zu einem genehmigungstechnischen Durcheinander kommt. “Daran hat niemand ein Interesse”, so der Landesvorstand und weiter: “Wo eine Kommune partout keine Windkraft will, muss diese auch nicht mit der Paragrafen-Brechstange durchgesetzt werden. Die Rücksichtnahme auf die Wünsche der Gemeinden darf kein Planungsfehler sein.”

Der Verband wird sich in Kürze mit der Landesregierung zusammensetzen, um weitere Planungsrechte zu präzisieren.

PM: Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Bundesgeschäftsstelle

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