BEE zeigt Wege in die neue CO2-arme Mobilitätsgesellschaft

ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB
ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB
ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB

Der Aufbruch in die CO2-arme Mobilitätsgesellschaft kann gelingen, wenn wir alle es wirklich wollen”, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.

(WK-intern) – “Ideen und Innovationen gibt es in Deutschland genug; gemeinsam mit den Menschen, Medien und der Politik ist es zu schaffen.”

Das ist das Ergebnis einer Grundlagenstudie, die das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) für den BEE erstellt hat.

Die Studie “Die neue Verkehrswelt. Mobilität im Zeichen des Überflusses: schlau organisiert, effizient, bequem und nachhaltig unterwegs” wurde in Kooperation mit der Deutschen Bahn, dem Fachverband Biogas und weiteren Fachverbänden erarbeitet und gestern beim BEE-Neujahrsempfang gemeinsam mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube an Bundeskanzlerin Merkel übergeben.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass der Verkehr bis 2030 weitgehend auf Basis Erneuerbarer Energien funktionieren kann und damit eine postfossile Mobilität möglich ist. Die digitale Vernetzung in einer multimodalen Verkehrspraxis, in der alle Verkehrsträger neu kombiniert werden, schafft die Grundlage für stets verfügbare Verkehrsmittel und eine hohe Mobilität. Gleichzeitig können überschüssige Erneuerbare Energien genutzt werden.

Emissionswerte von 50 Gramm je Kilometer sind dabei schon bis 2025 realisierbar. Bis 2020 könnten 1 Million annähernd CO2-freie Automobile auf Deutschlands Straßen fahren – wenn Autoindustrie und Käufer auf das gesamte Angebot der Erneuerbaren Energien durch Strom, Biogas und flüssige Biokraftstoffe zugreifen und alle Verkehrsmittel effizient kombiniert werden.

“Die Studie zeigt uns, dass wir hochmobil und trotzdem klimafreundlich unterwegs sein können – egal, ob in der Stadt oder auf dem Land”, zeigt sich Falk überzeugt, “auch wenn das Verkehrsaufkommen künftig nicht geringer werden wird”.

“Wir haben in Deutschland alle Trümpfe für eine Verkehrswende in der Hand”, sagt Prof. Dr. Andreas Knie, InnoZ-Autor der Studie. Einerseits schaffe die digitale Vernetzung die Grundlage für ein neues Zeitalter der Fortbewegung. Zudem treibe der Ausbau der Erneuerbaren Energien auch die Elektrifizierung des Verkehrs voran. “Die Chancen standen noch nie so gut wie heute.” Um die neue Verkehrswelt zu schaffen, so Knie, bedürfe es intelligenter Konzepte, aber auch den Mut, den ersten Schritt in ein neues Zeitalter der Mobilität zu machen. “Hier sind politische Weichenstellungen gefragt.”

PM: BEE

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top