Kleinstwasserkraftanlage zur Stromerzeugung gewinnt Enspire Award 2014

Die Organisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat den mit 5.000 Euro dotierten Enspire Award 2014 gewonnen: (von links) Kuno Werner (Geschäftsführer Stadtwerke Konstanz), Stefan Herold (ehrenamtlicher Leiter des Projektes bei Ingenieure ohne Grenzen e.V.), Gordon Appel (Leiter Produktmanagement bei den Stadtwerken Konstanz) und Dr. Norbert Reuter (Geschäftsführer Stadtwerke Konstanz).
Die Organisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat den mit 5.000 Euro dotierten Enspire Award 2014 gewonnen: (von links) Kuno Werner (Geschäftsführer Stadtwerke Konstanz),  Stefan Herold (ehrenamtlicher Leiter des Projektes bei Ingenieure ohne Grenzen e.V.), Gordon Appel (Leiter Produktmanagement bei den Stadtwerken Konstanz) und Dr. Norbert Reuter (Geschäftsführer Stadtwerke Konstanz).
Die Organisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat den mit 5.000 Euro dotierten Enspire Award 2014 gewonnen: (von links) Kuno Werner (Geschäftsführer Stadtwerke Konstanz), Stefan Herold (ehrenamtlicher Leiter des Projektes bei Ingenieure ohne Grenzen e.V.), Gordon Appel (Leiter Produktmanagement bei den Stadtwerken Konstanz) und Dr. Norbert Reuter (Geschäftsführer Stadtwerke Konstanz). / Pressebild

Ingenieure ohne Grenzen e.V. gewinnen Enspire Award 2014

(WK-intern) – Eine Kleinstwasserkraftanlage zur Stromerzeugung in Kamerun: Mit diesem Projekt hat die Organisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. den mit 5.000 Euro dotierten Enspire Award 2014 gewonnen.

„Das Projekt der Regionalgruppe Regensburg hat die Jury überzeugt und sich gegen eine harte Konkurrenz durchgesetzt“, so die Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner und Dr. Norbert Reuter.

„Ausschlaggebend bei der Entscheidung waren die sehr gute Vorbereitung des Projekts, die Einbindung der Akteure vor Ort und natürlich der nachhaltige Ansatz, was die Schulung und Umsetzung betrifft.“ Der Enspire Award wurde

2014 zum ersten Mal vergeben. Enspire Energie, die bundesweite Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz, ist mit dem Grüner Strom Label Gold zertifiziert. Im Rahmen der Zertifizierung wird nun das Gewinner-Projekt gefördert.

Stefan Herold, ehrenamtlicher Leiter des Projektes, nahm den Preis in Konstanz entgegen: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Jury mit unserem Projekt überzeugen konnten.“ Die Kleinstwasserkraftanlage WIL250, die in Deutschland entwickelt und erprobt wurde, wird in Kamerun auf ihre Eignung hin geprüft. Mit einer maximalen Leistung von 250 Watt deckt die Anlage den Strombedarf in kleinen Wohneinheiten. Es handelt sich dabei um eine Niederdruckturbine, die zum Betrieb geringe Fallhöhen benötigt. Die WIL 250 wurde hinsichtlich Material und Fertigungstechnologien so entwickelt, dass eine maximale Wertschöpfung im Projektland erfolgen kann: „Auf diese Weise können lokal verfügbare Materialien verwendet und die Anlagen vor Ort gebaut werden“, erklärt Herold. Das Projekt steht bereits in den Startlöchern: Seit 7. Januar sind zwei Projektmitarbeiter in Kamerun, um dort gemeinsam mit Berufsschülern die ersten Anlagen zu fertigen.

Kurzfassung-WIL250-Vortrag_Kempten2014_A4.pdf 2,95 MB

Forschungs- und Entwicklungsprojekt Kleinst-Wasserkraftanlage WIL 250

PM: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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