Windpark Donstorf mit neuen Mitgesellschafter

Windpark Donstorf (Quelle: WestWind-Gruppe)
Windpark Donstorf (Quelle: WestWind-Gruppe)
Windpark Donstorf (Quelle: WestWind-Gruppe)

Windpark im Norden gehört jetzt mehrheitlich Stadtwerken und Energiegenossenschaften

(WK-intern) – Seit dem 1. Januar 2015 hat der Windpark Donstorf neue Mitgesellschafter:

  • Fünf Stadtwerke und vier Bürgergenossenschaften aus Baden-Württemberg und Hessen kauften vor Jahreswechsel Anteile von der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH.
  • Der 2011 errichtete Onshore-Windpark hat 11,5 MW installierte Leistung.

Seit Januar 2015 gehört neun süddeutschen Stadtwerken und Bürger-Energiegenossenschaften neben der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH der Onshore-Windpark Donstorf im niedersächsischen Landkreis Diepholz.

Die neuen Miteigentümer haben unterschiedlich große Anteile an der Betreibergesellschaft SüdWestStrom Windpark Donstorf GmbH & Co. KG übernommen. Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH hatte den Windpark bereits im November 2013 gekauft und seitdem den Verkauf der Anteile vorbereitet.

„Wenn sich kleine und mittlere Stadtwerke an Onshore-Windparks beteiligen und von deren attraktiver Rendite profitieren wollen, kann dies schnell ihre Möglichkeiten übersteigen“, sagt Christian Köhler, SüdWestStrom-Geschäftsführer. „Deswegen setzen wir von SüdWestStrom darauf, ihnen diesen Weg zu eröffnen, indem wir kooperative Modelle initiieren.“ Der Windpark Donstorf ist bereits das zweite Projekt, bei dem SüdWestStrom in Vorleistung ging, um eine solche Investitionsmöglichkeit für kommunale Unternehmen zu sichern. Aus Köhlers Sicht hat es sich bewährt, dass Stadtwerke und Genossenschaften während der Vorbereitungen genug Zeit bekommen, um in Aufsichts- und Gemeinderäten die Projekte vorstellen und darüber entscheiden zu können.

Die fünf im Jahr 2011 errichteten Windenergieanlagen vom Typ Enercon E82 produzieren jährlich etwa 27 Millionen Kilowattstunden Strom. Im Vergleich zur Stromerzeugung in einem Braunkohlekraftwerk spart das etwa 27.000 Tonnen CO2 ein.

Entwickelt und gebaut wurde der Windpark von der niedersächsischen WestWind-Gruppe.

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