Schleswig-Holstein Netz AG speist Rekordstrommenge aus Grünen Energien ein

Die Plattform Energienetze hat die Erstellung der Studie stark unterstützt und beispielsweise wichtige Datenabfragen bei Verteilernetzbetreibern ermöglicht. / Foto: HB
Die Kehrseite, die höchste Belastung für die Bürger durch Netzentgelte im Bundesgebiet. Dazu werden vier neue Steinkohlekraftwerke in der Wilstermarsch gebaut, diesen Strom braucht Schleswig-Holstein selber nicht, denn S-H versorgt sich zu mehr als 100% schon aus Grüner Energie. Wir wissen nicht was unser Energiewendeminister den Bürgern noch zumutet, ganz sicher auch das Fracking, dafür trägt er ja eine grüne Weste, so wie Joschka von BMW. Hier wird von Energieeffizienz geredet, ohne an Kilometerbeschränkung auf Autobahnen zu achten. Es geht also nur immer ums Geld, man denke an EU-Junker, der den Steuerhinterziehern einen Freibrief schenkt. Aber die Menschen, die sich betrogen fühlen und jeden Montag auf die Straßen von Dresden gehen, die sind die Bösen, weil sie den Parteien nicht glauben. PS: Schleswig-Holstein Netz AG ist eine Tochter der luxemburgischen Firma E.ON und zahlt keine Steuern. / Foto: HB

Neuer Energiewende-Rekord:

6.000 Megawatt Leistung aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse am Netz der Schleswig-Holstein Netz AG

Neuer Energiewende-Rekord für Schleswig-Holstein: Bereits im Dezember 2014 – und damit früher als erwartet – speisten insgesamt 32.500 Windkraft- oder Photovoltaikanlagen oder Biomassekraftwerke mit einer installierten Leistung von über 6.000 Megawatt (MW) grünen Strom ins Netz von Schleswig-Holstein Netz ein. 6.000 Megawatt entsprechen in etwa der Leistung von acht konventionellen Kohlekraftwerken.

Zum Vergleich: die Verbrauchsspitzen für Strom liegen im Netz von Schleswig-Holstein Netz bei rund 2.000 MW.
Mit über 4.300 Megawatt liegt der Schwerpunkt dabei auf den Windkraftanlagen, gefolgt von 1.300 Megawatt im Bereich Photovoltaik und über 500 Megawatt von den Bio- bzw. Deponiegas-Blockheizkraftwerken. Rein räumlich gibt es vier Kreise mit besonders viel Potenzial aus erneuerbaren Energien: Mit 1.900 MW installierter Leistung liegt der Kreis Nordfriesland weit vorn, gefolgt von Dithmarschen mit 1.440 MW, dem Kreis Schleswig-Flensburg mit 930 MW sowie dem Kreis Ostholstein mit 530 Megawatt.

Schleswig-Holstein Netz nimmt damit über 90 Prozent des regenerativ erzeugten Stroms in ganz Schleswig-Holstein in sein Netz auf. Weitere acht Prozent speisen direkt in die Höchstspannungsnetze der TenneT ein, die restlichen zwei Prozent werden in die Netze von Stadtwerken eingespeist.

Schleswig-Holstein Netz hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen zum Ausbau und zur Instandhaltung der Energienetze sowie zur Umsetzung der Energiewende unternommen und wird diesen Kurs weiter fortführen: So plant das Unternehmen zusammen mit der Muttergesellschaft HanseWerk zwischen 2014 und 2016 rund 500 Millionen Euro in die Energieinfrastruktur in Norddeutschland zu investieren: Ein großer Teil dieses Geldes wird ausschließlich in Netzverstärkungen zur Aufnahme erneuerbarer Energien fließen. Beispiele dafür sind:

  • Der Neubau bzw. die Verstärkung von drei 110.000-Volt-Leitungstrassen
  • Der Neubau oder Ertüchtigung von 80 Umspannwerken
  • Der Einbau hunderter stärkerer Ortsnetztransformatoren

Die Schleswig-Holstein Netz AG im Kurzprofil
Die Schleswig-Holstein Netz AG ist als Betreiber von Strom- und Gasleitungen in rund 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze verantwortlich. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren rund 32.000 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien an seine Netze angeschlossen.
Mit über 200 schleswig-holsteinischen Kommunen als direkte Aktionäre sowie der Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise an der Muttergesellschaft HanseWerk ist die kommunale Partnerschaft für die SH Netz AG prägend. Kommunen, in denen die Schleswig-Holstein Netz AG tätig ist, können Anteile an dem Unternehmen erwerben und dadurch nicht nur zusätzliche Mitsprachemöglichkeiten nutzen, sondern auch am wirtschaftlichen Ergebnis teilhaben.
Die rund 600 Mitarbeiter sind mit diversen technischen Standorten sowie der zentralen Netzleitstelle in Rendsburg im ganzen Land präsent. Insgesamt betreiben sie rund 50.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungs-, 15.000 Kilometer Gas- und 7.500 Kilometer Kommunikationsnetze in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen. Seit dem 1. Juli 2014 hat das Unternehmen außerdem die Verantwortung für 2.600 Kilometer 110 kV-Hochspannungsnetze in Schleswig-Holstein übernommen.

PM: Schleswig-Holstein Netz AG (ist eine Tochter der luxemburgischen Firma E.ON und zahlt keine Steuern)

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