Von Norwegen nach Deutschland, TenneT investiert in NordLink

NordLink-Karte / Pressebild:TenneT
NordLink-Karte / Pressebild:TenneT

NordLink kommt – Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck lobt Investitionsentscheidung für erstes Seekabel von Norwegen nach Deutschland als „Energiewendeinfrastruktur pur!“

(WK-intern) – Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck hat die Investitionsentscheidung des Netzbetreibers TenneT für das erste Seekabel von Norwegen nach Deutschland begrüßt.

KIEL – „Während Bayern noch Rolle-Rückwärts-Diskussionen führt, geht die Energiewende im Norden mit Schwung weiter: Im laufenden Jahr haben Schleswig-Holstein, der Bund sowie die dänische und norwegische Regierung die Genehmigungen für NordLink erteilt. Jetzt hat Tennet die Investitionsentscheidung für dieses Projekt getroffen. Damit ist der nächste wichtige Schritt getan“, sagte er heute (16. Dezember 2014).

Der Minister hob die Bedeutung für Schleswig-Holstein hervor: „NordLink ist ein Eckpfeiler der europäischen Energiewende. Wenn in Schleswig-Holstein ein Überschuss an erneuerbarer Energie erzeugt wird, kann dieser über NordLink nach Norwegen übertragen werden. Wenn bei uns einmal nicht genug Strom vorhanden sein sollte, kann sauberer Wasserkraft-Strom aus Norwegen importiert werden. Deutschland und Norwegen rücken damit energiepolitisch näher zusammen. Die politischen Bemühungen der Landesregierung um das Projekt tragen nun Früchte, so Habeck.

Insgesamt zeigte sich Habeck zufrieden, wie der Netzausbau im Norden voranschreitet: „Schleswig-Holstein ist Knotenpunkt des Netzausbaus und damit entscheidend für die bundesweite Energiewende. Deshalb ist es so wichtig, dass wir hier gut vorankommen – und das tun wir: Die Planung für die Westküstenleitung liegt voll im Zeitplan. Durch den frühen Bürgerdialog konnten wir viele Knackpunkte früh klären. Südlink als Stromautobahn in den Süden ist seit diesem Monat im Genehmigungsverfahren, Nordlink wird kommen. Und für die Ostküstenleitung haben wir kürzlich das Dialogverfahren gestartet, um den Netzausbau mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten. Das verlangt allen viel ab, aber nur mit Netzausbau können wir Atomstrom und perspektivisch Kohlestrom ersetzen. Dafür machen wir die Energiewende.“

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume S-H

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