EnBW und Bürgerwindpark Hohenlohe bauen Windenergie weiter aus

EnBW Windpark / Foto: HB
EnBW Windpark / Foto: HB

EnBW und Bürgerwindpark Hohenlohe wollen Windenergie in Langenburg gemeinsam vorantreiben

(WK-intern) – Windkraftstandorte konzentrieren sich für Langenburg nur noch auf den Brüchlinger Wald

Langenburg – Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und die Bürgerwindpark Hohenlohe GmbH wollen an einem Strang ziehen und gemeinsam die Windenergie in Langenburg vorantreiben.

Dafür soll die EnBW den Bau von bis zu 16 Windkraftanlagen im Brüchlinger Wald planerisch vorantreiben und die Anlagen nach Abschluss der Genehmigungsverfahren auch bauen. Von den errichteten Anlagen verkauft das Unternehmen anschließend dem Bürgerwindpark Hohenlohe bis zu drei Anlagen, an denen sich vorrangig Bürgerinnen und Bürger aus Langenburg und Umgebung beteiligen können. Lässt sich dieses Vorgehen erfolgreich realisieren, stellt der Bürgerwindpark Hohenlohe im Gegenzug seine Planungen zum Bau von fünf eigenen Windkraftanlagen in Nesselbach auf Langenburger Gemarkung ein.

Die Zusammenarbeit schafft Synergien für die Bürger und die Stadt. „Interessierte Bürger können an der Entwicklung der Windkraft in ihrer Region teilhaben und sich finanziell an dem Windpark beteiligen. Gleichzeitig bündeln wir geplante Standorte auf nur noch ein Gebiet im Brüchlinger Wald, vermeiden damit eine Bebauung der so genannten Balkonseite Langenburgs und reduzieren insgesamt die Anzahl an Anlagen.“, erklärt Manfred Haberzettel, Leiter Geschäftsentwicklung der EnBW. „Sofern die Stadt Langenburg und die Verwaltungsgemeinschaft Gerabronn-Langenburg mit der Ausweisung eines ausreichend großen Gebietes für Windkraftanlagen im Brüchlinger Wald eine solche Lösung ermöglicht, steht der Zusammenarbeit nichts mehr im Weg.“, so Haberzettel weiter.

„Nach wie vor halten wir Nesselbach für einen sehr guten Standort in Hohenlohe. Die Akzeptanz der Windenergie in der Region hat für uns jedoch höchste Priorität. Deshalb haben wir uns mit der EnBW als Planer eines weiteren Windparks an einen Tisch gesetzt und versucht, eine gemeinsame Lösung für Langenburg und seine Bürger zu erarbeiten.“, begründet Geschäftsführer Markus Pubantz das Entgegenkommen des Bürgerwindparks Hohenlohe.

Bisher hatte die EnBW mit 18 Windkraftanlagen im Brüchlinger Wald geplant. Derzeit werden zwei Alternativen verfolgt: Bei Rotordurchmessern kleiner 120 Meter können bis zu 16, bei Rotordurchmessern über 120 Meter bis zu 13 Windkraftanlagen errichtet werden. Je nach Anbieter und Leistungsklasse der Windkraftanlagen kann diese Anzahl in der weiteren Projektentwicklung abermals verringert werden. „Die Gesamthöhe ist mit rund 200 Metern bei allen Anbietern gleich. Die Turbinenleistung variiert dabei zwischen 2,4 und maximal 3,3 Megawatt.“, führte Josef Miller aus, der bei der EnBW die technische Planung des Windparks verantwortet. Gemeinsam ist allen Anlagen die Abstandregelung zur Wohnbebauung: Mit über 1000 Metern Abstand geht die EnBW über die Mindestabstandsregelung von 950 Metern deutlich hinaus.

PM: EnBW

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