Studie des Umweltbundesamt untersucht Potenzial der Windenergie an Land

Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Deutschland auf mindestens 35 % gesteigert werden, wobei die Windenergie an Land den größten Anteil daran haben soll / Broschüre zur Studie
Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Deutschland auf mindestens 35 % gesteigert werden, wobei die Windenergie an Land den größten Anteil daran haben soll / Broschüre zur Studie

Studie zur Ermittlung des bundesweiten Flächen- und Leistungspotenzials der Windenergienutzung an Land

(WK-intern) – In Deutschland bieten sich deutlich mehr Möglichkeiten für die Windenergie an Land als bisher angenommen und vor allem: als benötigt.

Rund 13,8 Prozent der deutschen Landesfläche lassen sich nach einer neuen Studie des Umweltbundesamtes für die Windenergie nutzen – ohne sensible Naturräume zu beeinträchtigen oder Abstriche beim gesetzlichen Lärmschutz zu machen.

Möglich wäre demnach eine installierte Windenergieleistung von bis zu 1.200 Gigawatt (GW). Derzeit sind an Land rund 30 GW Windenergie installiert, die bereits acht Prozent des deutschen Stroms liefern. Das zeigt: „Grundsätzlich ist für den Ausbau der Windenergie an Land viel mehr Platz vorhanden, als wir praktisch brauchen, selbst dann wenn man innerhalb des Erneuerbaren-Energiemixes den Anteil der Windenergienutzung an Land vergrößert. Wir müssen das immense Potenzial nur zu einem kleinen Teil ausschöpfen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Bundesweit betrachtet besteht damit ein großer Gestaltungsspielraum für den Ausbau der Windenergie an Land und für den künftigen erneuerbaren Energiemix insgesamt,“ sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. In diesem Energiemix spiele die Windenergie auf See weiter eine wichtige Rolle.

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Mitteilung: Umweltbundesamt

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