SWM erhält Auszeichnung für virtuelles Kraftwerk aus Bioenergie, Wind-, Solar- und Wasserkraft

SWM Vertriebsgeschäftsführerin Erna-Maria Trixl und Ministerialdirigent Dr. Rudolf Escheu vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie. / Pressebild: SWM
SWM Vertriebsgeschäftsführerin Erna-Maria Trixl und Ministerialdirigent Dr. Rudolf Escheu vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie. / Pressebild: SWM

Bayerisches Wirtschafts- und Energieministerium: Die SWM sind Gestalter der Energiewende

(WK-intern) – Die SWM lassen mit „M-Partnerkraft“, ihrem virtuellen Kraftwerk, Bürger und Betriebe an der Energieversorgung der Zukunft teilhaben.

Das virtuelle Kraftwerk war 2010 als Pilotprojekt mit SWM eigenen Anlagen gestartet und ist anschließend sukzessive durch Anlagen Dritter erweitert worden.

Für dieses Engagement haben sie jetzt die Auszeichnung als „Gestalter der Energiewende“ vom bayeri-schen Wirtschafts- und Energieministerium erhalten.

Für die SWM nahm Vertriebsgeschäftsführerin Erna-Maria Trixl den Preis entgegen. Trixl: „In unserem virtuellen Kraftwerk sind Anlagen verschiedenster Energieträger – Bioenergie, Wind-, Solar- und Wasserkraft – zusammengeschlossen.

Darüber hinaus sind auch steuerbare Verbraucher integriert.

M-Partnerkraft ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, unter anderem deshalb, weil es so möglich ist, die verschiedenen Erzeugungseinheiten und Verbraucher sinnvoll zu vernetzen und Energie bedarfsgerecht zu produzieren.“

M-Partnerkraft – das virtuelle Kraftwerk der SWM
Erneuerbare Energien haben eine hohe Volatilität und Vorrang bei der Einspeisung ins Versorgungsnetz. Wenn der Wind stark weht, wird viel Strom erzeugt und eingespeist; wenn er nicht weht, keiner. Um im Stromversorgungsnetz eine konstante Frequenz von 50 Hertz gewährleisten zu können, müssen Erzeugung und Verbrauch aber stets im Gleichgewicht sein. Deshalb müssen die dafür verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber bei zu wenig eingespeistem Strom weitere Erzeugungsanlagen ans Netz oder große Verbraucher aus dem Netz nehmen. Bei zu viel erzeugtem Strom müssen Erzeugungsanlagen aus dem Netz genommen oder aber Verbraucher zugeschaltet werden, die Strom aus dem Netz ziehen. Das alles ist mit einem virtuellen Kraftwerk möglich.

Trixl: „Das virtuelle Kraftwerk ist – neben unserer Ausbauof-fensive Erneuerbare Energien, mit der wir bis 2025 so viel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen möchten, wie ganz München verbraucht – ein weiterer Baustein in unserem Engagement für die Energiewende. Die flexibel steuerbare Leis-tung aus dem virtuellen Kraftwerk ist ein wichtiger Beitrag, damit die Integration der erneuerbaren Energien in das Stromnetz und damit die Energiewende gelingen kann.“

PM: SWM

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