Gabriel schaltet 24 Kohlekraftwerke ab – und rettet vor der Klima-Konferenz in Lima das Klimaziel …

Kohleausstieg, ruft jetzt an / Pressebild: Campact
Kohleausstieg, ruft jetzt an, handelt demokratisch für Eure Nachkommen und die Menschen in der dritten Welt. Nehmt dem Industrie-Gabriel den Wind aus den Segeln, ein Schröder reicht. Hartz 5 wollen wir alle nicht, nicht noch einmal den sozialen Abschied vergolden! Wir haben Schröder groß gemacht und er uns klein, wie kann das sein? HB / Pressebild: Campact

Es wäre einfach zu schön gewesen: Sigmar Gabriel schaltet zwei Dutzend Kohlekraftwerke auf einen Streich ab – und rettet vor der Klima-Konferenz in Lima das Klimaziel der Regierung.

Sie und 216.056 andere Campact-Aktive unterstützen diesen Plan. Doch in den vergangenen Wochen hat sich die Kohle-Lobby mächtig angestrengt.

(WK-intern) – Das Ergebnis: Gabriel will zurückrudern und die Kanzlerin schweigt, wie immer.

Das wollen wir heute ändern – zusammen mit Ihnen. Unser Plan: eine Telefon-Demo, mit der wir Gabriel umstimmen. Denn die Zeit läuft: In weniger als zwei Wochen entscheidet die Bundesregierung über ihren Klimaschutzplan – also darüber, ob sie lieber das Klima oder die Kohle schützt.

Jetzt braucht es Sie und hunderte freundliche und engagierte Bürger/innen, die im Kanzleramt und Wirtschaftsministerium die Telefone zum Glühen bringen. Unsere Botschaft: Wir Bürger/innen dulden nicht, dass Gabriel und Merkel das Klimaschutzziel aufgeben, das sie einst gemeinsam auf den Weg brachten. Sie müssen zusammen den schrittweisen Kohleausstieg einleiten.

Telefonieren Sie mit – und lesen Sie, wie andere Telefonate verlaufen…

Was Ihr Argument gegen die Kohle sein kann – hier ein paar Vorschläge:

Kohlekraft schädigt das Klima. Das deutsche Klimaziel ist nur zu erreichen, wenn wir schrittweise aus der Kohle aussteigen. Das bestätigt sogar Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Kohlekraft zerstört Landschaft und Dörfer. Auch im 21. Jahrhundert werden noch immer neue Braunkohle-Tagebaue aufgeschlossen, die tausende Menschen aus ihren Häusern vertreiben und Heimat in Mondlandschaft verwandeln.

Kohlemeiler gefährden die Versorgungssicherheit. Sie verdrängen die modernen und klimafreundlicheren Gaskraftwerke vom Markt, die die Schwankungen von Wind- und Sonnenstrom passgenau ausgleichen können.

Kohlekraft kostet Arbeitsplätze. Nach Berechnungen der Regierung hat der Ausbau der Erneuerbaren Energien allein bislang 370.000 Arbeitsplätze geschaffen. In der konventionellen Stromwirtschaft arbeiten hingegen nur 60.000 Menschen. Verantwortliche SPD-Politik wäre es, den Übergang ins Solarzeitalter sozialverträglich zu gestalten – und mit einem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren weit mehr Arbeitsplätze zu schaffen, als in der fossilen Industrie verloren gehen.

Greifen Sie gleich jetzt zum Telefon…

Herzliche Grüße

Ihr Chris Methmann, Campaigner

PS: Hier finden Sie eine Argumentationshilfe mit Tipps für Ihr Telefonat…

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