Länderstudie: Energiewende bringt Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und kommunale Steuereinnahmen

Nutzung der preiswerten Windenergie an Land / Foto: HB
Nutzung der preiswerten Windenergie an Land / Foto: HB

Niedersachsen ist Vorreiter der Energiewende

(WK-intern) – „Nach der installierten Leistung und der Anlagenzahl ist Niedersachsen bei der Nutzung der preiswerten Windenergie an Land bereits bundesweiter Spitzenreiter.

Jetzt belegt die Länderstudie von DIW Econ, dass sich diese Zahlen auch direkt in Arbeitsplätzen, regionale Wertschöpfung und kommunale Steuereinnahmen niederschlagen.

Die Windenergie an Land sichert im zweitgrößten Flächenland einschließlich Bremen bereits 22.069 Arbeitsplätze und sorgt allein für eine Bruttowertschöpfung von 3.412,7 Millionen Euro“, zitierte Wilhelm Pieper, Landesvorsitzender Bundesverbandes WindEnergie (BWE) aus der aktuellen Länderstudie Niedersachsen/Bremen, die heute gemeinsam mit dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies vorgestellt wurde.

„Bisher findet sich die Wirtschaftsleistung der Windenergiebranche statistisch in verschiedenen Bereichen wieder, beginnend beim Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zu unterschiedlichen Zuliefererbranchen. DIW Econ hat mit der nun vorliegenden Studie gesonderte Ergebnisse für die Windbranche als Ganzes ausgewiesen. Ausgangspunkt der Untersuchung waren dabei die Investitionen in neue Windenergieanlagen an Land und die wirtschaftlichen Effekte, die durch den Betrieb bestehender Windenergieanlagen entstehen. Im Ergebnis steht die Branche in Niedersachsen und Bremen für einen Gesamteffekt auf die Wirtschaftsleistung in Höhe von jährlich 3,4 Milliarden Euro und mehr als 22.000 Erwerbstätigen“, so Dr. Anselm Mattes von DIW Econ.

„Niedersachsen nimmt stark an der Wertschöpfung der wachsenden Windbranche teil – vor allem auch im ländlichen Raum. Hersteller, Zulieferer, Serviceunternehmen, Projektierer, Gutachter, Betreiber und viele mehr sind bei uns im Land aktiv. Bürgerinnen und Bürger und vor allem Kommunen profitieren direkt von der Errichtung neuer Anlagen. Dies wird auch bei den Steuereinnahmen deutlich: Rund 205 Millionen Euro jährlich betragen die Einnahmen durch die Windindustrie in den Landes- und Kommunalhaushalten in Niedersachsen und Bremen. Um diese Steuereinnahmen und die Beschäftigung zu sichern, ist der Windenergieerlass der Landesregierung unbedingt notwendig. Wir brauchen so schnell wie nur möglich ein verbindliches Ziel bei der Flächenausweisung für die Landkreise und wir brauchen endlich Rechtssicherheit beim Naturschutz“, machte Wilhelm Pieper deutlich.

PM: Der Bundesverband Windenergie

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