10-Jahrestief: Anhaltender Rückgang des Strompreisindex (ÖSPI) im Dezember 2014

http://www.energyagency.at
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Österreichischer Strompreisindex – ÖSPI©

Die Österreichische Energieagentur veröffentlicht neben dem Energiepreisindex (EPI) seit Oktober 2008 auch einen Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI©) als unabhängiges Informations-Service für Stromanbieter und StromabnehmerInnen.

Die Österreichische Energieagentur berechnet monatlich, für das Folgemonat, den Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI). Der ÖSPI ist ein guter Indikator der Marktpreisentwicklung, der durch die standardisierte Berechnungsmethode die notwendige Stabilität erhält.

Anhaltender Rückgang des Strompreisindex (ÖSPI) im Dezember 2014

Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Strompreisindex beträgt für Dezember 2014 67,99 Index Punkte (Basisjahr 2006 = 100) und beendet somit das Jahr 2014 mit einem 10-Jahrestief. Der Index für Grundlast wurde mit 70,31, jener für Spitzenlast mit 63,04 errechnet.

Laut den Berechnungen der Österreichischen Energieagentur ging der ÖSPI im Dezember 2014 gegenüber dem Vormonat um 0,6 % zurück. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres wird ein Rückgang von 10,2 % erwartet. Die Grundlast wird gegenüber dem Vormonat um 0,6 % und im Jahresvergleich um 10,1 % absinken. Bei Spitzenlast erwartet man im Monatsvergleich ein Nachlassen von 0,8 %, während im Vergleich zu Dezember 2013 ein Rückgang von 10,3 % berechnet wurde.

Jahresrückblick

Die seit Jahresbeginn 2012 rückläufige Entwicklung im ÖSPI setzte sich im gesamten Jahr 2014 weiter fort. Über das ganze Jahr gesehen sank der ÖSPI im Schnitt um 16,6 % gegenüber 2013, im Vergleich zu 2012 um 30 %. Ursachen dafür liegen hauptsächlich im weiteren Ausbau des Ökostroms und die damit steigenden Überkapazitäten am Markt. Allerdings wurde im Verlauf dieses Jahres eine deutliche Abbremsung der jährlichen Änderungsrate erkennbar. Ging der ÖSPI im Januar 2014 um fast 21% im Jahresvergleich zurück (auch aufgrund der hohen Ausgangsbasis im Jahr 2013), kam es zu einer Abbremsung der Änderungsrate um mehr als 10 Prozentpunkte im Laufe dieses Jahres.

PM: Österreichische Energieagentur

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