Hochschule Bochum entwickelt mobile Coiled Tubing F&E Bohrplattform des Internationalen Geothermiezentrums

Maximilian Korff erläutert Minister Remmel das CT Evolution Rig / Pressebild:
Maximilian Korff erläutert Minister Remmel das CT Evolution Rig / Pressebild: GZB

Umweltminister Johannes Remmel des Landes Nordrhein Westfalen gab auf der GEO-T Expo in Essen den offiziellen Startschuss für die mobile Coiled Tubing F&E Bohrplattform des Internationalen Geothermiezentrums (GZB).

(WK-intern) – Die Bohrplattform wurde in den vergangenen 10 Monaten am GZB an der Hochschule Bochum entwickelt und gebaut.

Die Coiled Tubing Drilling Evolution Initiative ist  ein Projekt von und für Studierende am Internationalen Geothermiezentrum (GZB) in Bochum. Ziel dieser F&E Plattform ist die Entwicklung innovativer Bohrtechnologien incl. Peripherie basierend auf Coiled Tubing Technik. Die Planung, Auslegung und Umsetzung dieser Bohrplattform lag genauso in der Verantwortung der Studierenden wie die komplette Herstellung der ersten Bohranlage. Ein sehr interdisziplinäres Team mit internationalen Mitgliedern hat an der erfolgreichen Umsetzung des Projektes in den vergangenen 10 Monaten gearbeitet.

Prof. Rolf Bracke und der Sprecher der Studierenden – Maximilian Korff – gaben Minister Remmel einen Einblick in die Technik, bevor der offizielle Startschuss fiel. Begleitet wurde Johannes Remmel von Dr. Erwin Knappek als Präsidenten des deutschen Bundesverbandes Geothermie und Repräsentanten der Stadt und der Messe Essen.

Am GZB dient das Coiled Tubing Drilling Evolution Rig dazu Coil Tubing Bohrtechnologie in Zukunft weiter zu entwickeln. Die wissenschaftlichen Zielsetzungen der Bochumer sollen Antworten auf die technischen Einsatzmöglichkeiten und wirtschaftlichen Perspektiven dieser Bohrtechnik der Zukunft beantworten. Die zukünftigen Arbeiten mit der Bohrplattform und ihre Weiterentwicklung wird dabei unter direkter Einbeziehung der deutschen und internationalen Bohrindustrie erfolgen. Am Standort Bochum des GZB bieten sich hierfür beste Voraussetzungen: der institutseigene Bohrplatz und das bergrechtlicher Erlaubnisfeld garantieren die Erprobung neuer Technologien unter realen Bedingungen.

Das Internationale Geothermiezentrum (GZB)
Das GZB, gegründet 2003, ist eine Verbundforschungseinrichtung der Wissenschaft und der Wirtschaft. Angesiedelt an der Hochschule Bochum stellen die Ruhr-Universität Bochum, die RWTH in Aachen, die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, die Hochschule Osnabrück, die Hochschule OWL und die TU Darmstadt die weiteren universitären Träger. Hinzu kommen assoziierte Universitäten aus Chile, Neuseeland, Kroatien, Griechenland und der Türkei. Neben weiteren Institutionen Öffentlichen Rechts (EnergieAgentur.NRW, Bezirksregierung Arnsberg, Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr GmbH, Stadt Bochum und der IHK Mittleres Ruhrgebiet) sind über 25 Firmen der Geothermiebranche aktive Partner des GZB. Das Internationale Geothermiezentrum ist seit Anfang 2011 Sitz des geothermischen Weltverbandes IGA (International Geothermal Association) mit über 5000 Mitgliedern aus fast 70 Ländern sowie des Internationalen Büros des Bundesverbandes Geothermie.
Das GZB fungiert als One-Stop-Shop für alle Fragestellungen der Geothermie.

PM: GZB

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