IHK Stuttgart veranstaltet Informationsseminar Smart Grids

Windstrom / Foto: HB
Reduzierung des Energieverbrauchs, Steigerung der Energieeffizienz und Ausbau von alternativen, dezentralen Energiequellen.  / Foto: HB

Informationsseminar „Smart Grids“ mit schwedischen und finnischen Multiplikatoren, IHK Stuttgart, 18.11.2014, 13-18 Uhr

  • Was bedeutet „Energiepolitik“ für Schweden und Finnland?
  • Ganz einfach: Reduzierung des Energieverbrauchs, Steigerung der Energieeffizienz und Ausbau von alternativen, dezentralen Energiequellen.
  • Damit besteht auch ein verstärkter Bedarf am Bau und Ausbau intelligenter Stromnetze, so genannter Smart Grids, in beiden nordischen Ländern.
  • Deutsches Know-how im diesem Bereich ist weltweit führend und daher für schwedische und finnische Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung von besonderem Interesse.

(WK-intern) – Vor diesem Hintergrund organisieren die Deutsch-Finnische und die Deutsch-Schwedische Handelskammer am 18. November 2014 in Stuttgart ein Seminar zum Thema Smart Grids.

Eingeladen sind neben schwedischen und finnischen Multiplikatoren auch deutsche Verbände, Organisationen, Branchenexperten, Forschungsinstitutionen sowie Unternehmen.

Ziel ist es, den schwedischen und finnischen Multiplikatoren deutsche Spitzenkompetenz zu präsentieren sowie deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus diesem Bereich Geschäftschancen in Finnland und Schweden zu eröffnen. Das Seminar findet in der IHK Stuttgart, Jägerstr. 30, 70174 Stuttgart, von 13-18 Uhr, statt. Im Fokus des Seminars stehen die Themen Netzstabilität, Energiespeicherung, IT und Smart Homes. Das Programm finden Sie hier: http://www.handelskammer.se/de/SmartGrids. Seminarsprache ist Englisch.

Am Seminar nehmen Vertreter der schwedischen Energiebehörde, des Übertragungsnetzbetreibers, der Vize-Vorsitzende der schwedischen Regierungskommission zur Erarbeitung einer Smart Grids-Strategie, ein Vertreter der schwedischen Innovationsbehörde, der Vorsitzende eines Netzwerkes zur nachhaltigen Entwicklung, mehrere Energieversorger und Netzbetreiber sowie schwedische und finnische Unternehmen aus dem Bereich Home Energy Management teil. Im Anschluss an das Seminar werden die schwedischen und finnischen Multiplikatoren ausgewählte Referenzprojekte zum Thema Smart Grids besuchen.

Die Reise findet im Rahmen der Exportinitiativen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie statt. Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.efficiency-from-germany.info/ENEFF/Redaktion/DE/Veranstaltungen/2014/Inforeisen/ir-finnland-schweden.html

Hintergrundinformationen zu Smart Grids in Finnland und Schweden:

Finnland gilt bei der IKT-gesteuerten Fernerfassung des Stromverbrauchs (Smart Metering) als international mit führend. Bei fast allen Endverbrauchern ist die automatische und stündlich mögliche Zählerablesung Standard. Somit hat das nordische Land bereits eine wichtige Voraussetzung für neue energieeffiziente Optimierungen geschaffen. Die staatliche finnische Agentur für Technologie- und Innovationsförderung TEKES hat einige Programme zur Erforschung intelligenter Stromnutzung gestartet, z.B. das Projekt “Witty City”, das die IKT-gesteuerte Energienutzung und Mobilität umfasst. Das von 2014 bis 2020 laufende Programm “Innovative Städte” will in Finnland Kompetenzcluster von internationalem Rang im Bereich Smart City, erneuerbare Energiequellen und für nachhaltige Energielösungen etablieren. Es laufen ferner Pilotprojekte zur IKT-gesteuerten Verbesserung des Stromverbrauchs. Ein Modellareal für intelligente Energiesysteme und lokale Stromspeicher ist der neue Helsinkier Stadtteil Kalasatama (en.uuttahelsinkia.fi).

In Schweden wiederum erarbeitet die Regierungskommission „Swedish Smart Grid“ aktuell eine Strategie zur Weiterentwicklung von Smart Grids in Schweden 2015-2030. Dieser Rat besteht aus 15 Mitgliedern aus dem Bereich Smart Grids: Behörden, Organisationen, Unternehmen und Forschungsinstitute. Der Rat betonte jüngst in seinem Strategieentwurf drei Bereiche: Politische und Marktbedingungen, Kundenteilhabe und gesellschaftliche Aspekte sowie Forschung und Entwicklung. So sollen u.a. für Verbraucher und Produzenten deutlichere Marktanreize im Netz geschaffen werden, Verbraucher einfacher und besser von smarten Lösungen profitieren und durch bessere Rahmenbedingungen Referenz- und Pilotprojekte gefördert werden.

Die Deutsch-Finnische Handelskammer ist eine der größten bilateralen Handelskammern in Finnland. Sie fördert seit 1978 die Handels- und Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Finnland mit einer Vielzahl von Dienstleistungen. Über ihre rund 700 Mitgliedsfirmen wird ein Groβteil  des deutsch-finnischen Handels abgewickelt.

PM: IHK Stuttgart / Antti Grönlund <news@meltwaterpress.com>

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