14. Kommunale Klimaschutz-Konferenz

Robert Habeck © Staatskanzlei
Robert Habeck © Staatskanzlei

14. Kommunale Klimaschutz-Konferenz in Lübeck – Startschuss für die Energie- und Klimaschutzinitiative des Landes Schleswig-Holstein (EKI)

Wie können Kommunen in Schleswig-Holstein die Energiewende bei der Wärmeversorgung vorantreiben und damit das Klima schützen? Mit der neuen Energie- und Klimaschutzinitiative (EKI) bietet das Land gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) Städten und Gemeinden von nun an konkrete Beratung an.

LÜBECK – „Die Kommunen haben eine Schlüsselrolle bei der Energiewende. Wir wollen sie dabei unterstützen, die großen Potenziale insbesondere bei der Wärmeversorgung zu nutzen“, sagte Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck heute (4. November 2014).

Im Rahmen der diesjährigen 14. Kommunalen Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnisses e.V. in Lübeck wurde EKI heute (4. November) offiziell gestartet, den Startschuss gab Abteilungsleiter Johannes Grützner aus dem Energiewendeministerium.

Schwerpunkt der Initiative sind Beratungsangebote im Wärmesektor. Sie wurden in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit der Energieagentur der IB.SH und mit kommunalen Partnern vorbereitet. EKI bietet ein eigenes Internetangebot auf dem Energiewendeportal der Landesregierung, ein Starterpaket zur kommunalen Wärmeplanung und eine für Kommunen kostenfreie Initialberatung an. Die Angebote von EKI werden künftig von der IB.SH Energieagentur bereitgestellt. „Mit der Beratung durch unsere Fachleute unterstützen wir die Kommunen dabei, ihre Wärmeversorgung zukunftsfähig aufzustellen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten”, sagte der Vorstandsvorsitzende der IB.SH, Erk Westermann-Lammers.

EKI wird in der Förderperiode 2014-2020 im Umfang von 1 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln gefördert und ist Teil des Landesprogramms Wirtschaft Schleswig-Holstein.

Auf diese Weise möchte das Land Kommunen in Schleswig-Holstein bei den Herausforderungen der Energiewende unterstützen. Kommunen können ab sofort die Angebote der Energie- und Klimaschutzinitiative Schleswig-Holstein (EKI) in Anspruch nehmen. Damit sollen bestehende Förderangebote des Bundes und des Landes stärker gebündelt und an die Bedürfnisse der Kommunen angepasst werden.

„Die Klimaschutzziele können nur mit Hilfe der Kommunen erreicht werden. Deshalb wollen wir sie zielgerichtet bei der Energiewende unterstützen. Dazu soll EKI in den kommenden Jahren ausgebaut und an den aktuellen Bedarf der Kommunen angepasst werden“, sagte Robert Habeck anlässlich der Konferenz.

„Wir als kommunale Familie freuen uns, dass EKI nun starten kann. Eine erfolgreiche Energiewende erfordert, dass die Wärmeversorgung vor großen Umstrukturierungsherausforderungen steht. Dies hat einen gravierenden Infrastrukturwechsel hin zur leitungsgebundenen Wärmeversorgung zur Folge. Angebote wie EKI unterstützen das hohe Engagement der Kommunen“, erklärte Jochen von Allwörden, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städteverbandes Schleswig-Holstein.

Im Rahmen der Klimaschutzkonferenz diskutieren die Teilnehmer neue Konzepte für den kommunalen Klimaschutz und Fragen der Energiewende. Die Klimaschutzkonferenz ist eine Veranstaltung des Klima-Bündnisses, dem das Land Schleswig-Holstein seit 2003 als assoziiertes Mitglied angehört.

Kommunen, die Beratungs- und Informationsbedarf bezüglich der Wärmeversorgung haben, wenden sich an:

IB.SH Energieagentur

Telefon: 0431 9905 3001

Fax: 0431 9905 3652

E-Mail: eki@ib-sh.de

EKI im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/Energie/DE/Waerme/EnergieKlimaschutzinitiative/EnergieKlimaschutzinitiative_node.html

Das Landesprogramm Wirtschaft bündelt im Zeitraum 2014 – 2020 Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) sowie Landesmitteln für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/MWAVT/DE/Wirtschaft/Wirtschaftsfoerderung/EUFoerderungSH/EFRE/Kohaesionspolitik.html

Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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