Gesunde Energie: Windkraft

Foto: HB
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(WK-news) – Energie und Strom wird heute für alle möglichen Bereiche benötigt. Ob es das Licht ist, die Kaffeemaschine in der Küche oder der PC im Arbeitszimmer. All diese Gegenstände würde ohne Energie nicht funktionieren. Selbstredend gibt es diverse Möglichkeiten, wie Strom erzeugt wird. In der heutigen Zeit von hohen Stromkosten und belasteter Umwelt ist gerade die Windkraft ein wichtiges Thema. Bei der Energieerzeugung durch Windkraft handelt es sich um eine kostenfreie Energiequelle, die keine externen Energieträger wie Öl, Gas oder Kohle benötigt. Das Gewinnungsprinzip beruht komplett auf der Bewegungsenergie von Luftströmen. Die gesamte Windenergie wird mittels Windkraftwerken nutzbar gemacht, welche eine umweltschonende Alternative zu Energiegewinnung darstellt.

Wie funktioniert ein Windkraftwerk?
Ein Windkraftwerk besteht aus einem 10 bis 100 Meter hohem Mast aus Stahl und Beton. An diesem wird die sogenannte Gondel angebracht. Diese wird als Grundgerüst benötigt, damit das Getriebe und der Generator getragen werden können. Gleichermaßen schützt die Gondle die empfindlichen Gerätschaften. Fernerhin ist, neben Rotorwelle und Blättern, eine Steuerfahne zur Einstellung des Winkels befestigt, welche anhand der Windrichtung justiert werden kann. Die Energie der Windströmungen wirkt auf die Rotorblätter, welche eine Drehbewegung des Rotors herbeiführen. Aus dieser sogenannten Rotationsenergie, welche durch spezielle Starkstromkabel weitergeleitet wird, wird ein Generator gespeist. Dieser erzeugt auf der üblichen Art und Weise die mechanisch-elektrische Energie.

Die zwei Arten der Windkraftwerke

Es gibt unterschiedlichen Arten von Windkraftwerken: Das Aufwindkraftwerk und das Fallwindkraftwerk. Beim Aufwindkraftwerk handelt es sich um eine Anlage, die eine Kombination von Treibhaus, Windrad und Kamin darstellt. Durch ein lichtdurchlässiges Dach wird das kurzwellige Licht, das auf den Boden auftrifft, in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Da durch wird die Luft aufgeheizt, woraufhin die Geschwindigkeit im Kamin ansteigt. Auf den Weg nach oben wird ein Rotor betrieben, welcher wiederum den Generator speist. Das Fallwindkraftwerk hat ein entgegengesetztes Prinzip. Im oberen Bereich eines hohen Kamins wird die befindliche Luft abgekühlt. Sie sinkt bis zu 20 Meter pro Sekunde ab und treibt Rotorflächen auf ihren Weg nach unten an. Deren mechanische Energie versorgt den Generator.

Die Vor- und Nachteile
Die Vorteile liegen auf der Hand: Es wird eine emissionsfreie Energiegewinnung ermöglicht. Windkraft besticht im puncto Platzbedarf und praktischen Rohstoffunabhängigkeit, da die Luft nicht ausgeht. Die Errichtungskosten eines Windkraftwerks halten sich in Grenzen und deswegen können sie in großer Stückzahl errichtet werden. Bei einer weitflächigen Nutzung von Windkraft könnten die Strompreise dauerhaft gesenkt werden. Desgleichen wird etwas für die Umwelt getan. Natürlich haben Windkraftwerke nicht nur Vorteile. Es gibt einige Nachteile, welche mit der Verbauung der Umgebung zusammenhängen. In unmittelbarer Nähe wird eine Geräuschbelastung entstehen. Da die Windkraftwerke aber oftmals auf Feldern und Co. aufbaut werden, sollte das kein Problem sein. Dagegen kann der Windschatten zu Beeinträchtigungen bei Empfängergeräte führen. Schließlich können die permanent bewegenden Rotorblätter zu einer psychologischen Belastung der Anwohner werden. Durch die Sonneneinstrahlung wird ein ständiger Schatten geworfen. Somit entsteht ein andauernder Wechsel zwischen Licht und Schatten, welcher nahe Haushalte betrifft.

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