Windkraft – Ein boomender Wachstumsmarkt

Foto: Mario De Mattia

(WK-intern) – Erneuerbare Energien werden im Bereich der Energieversorgung immer wichtiger. Aufgrund Dessen werden diese Energien über die deutsche Bundesregierung mit Hilfe von zahlreichen Maßnahmen stetig gefördert. Die Energieversorgung ist in der industriellen Gesellschaft ein sehr wichtiger Bestandteil, damit der hohe Lebensstandard der Bevölkerung sichergestellt werden kann. Aus diesem Grund muss der notwendige Strombedarf für heute und die Zukunft sichergestellt werden. Doch warum werden erneuerbare Energien immer wichtiger?

Die Bedeutung von erneuerbaren Energien
Ein wichtiger und entscheidender Grund sind die begrenzten Ressourcen, die die Gesellschaft zum Umdenken in der Energiepolitik zwingen. Die Aufgabe des Staates besteht darin, dass die Energieverschwendung der Bevölkerung drastisch minimiert wird, damit so der Energieverbrauch reduziert werden kann. Um dieses Vorhaben umsetzten zu können, gibt es unterschiedliche Maßnahmen. So zum Beispiel in Form von energiesparenden Modellen, Förderprogrammen und Sanktionen. Damit der Energiebedarf nachhaltig reduziert werden kann, ist es außerdem wichtig, dass die Zusammensetzung des Energiemixes verändert wird. Daher müssen insbesondere alternative Energien gefördert werden, da diese im Vergleich zu fossilen Brennstoffen dauerhaft verfügbar sind. Bei den fossilen Brennstoffen handelt es sich unter anderem um Kohle, Erdgas und Kohle. Des Weiteren sind erneuerbaren Energien deutlich sicherer als der sogenannte Atomstrom, wodurch diese auch durch zahlreiche staatliche Maßnahmen gefördert werden.

Die Bedeutung der Windkraft
Im Bereich der erneuerbaren Energien ist die Windkraft mit einem Anteil von knapp 7,4 Prozent eines der wichtigsten Stromerzeugungs-Quellen und das hat auch seine Gründe. Windenergie ist nicht nur billiger und sauberer sondern auch massenhaft vorhanden und ein erneuerbarer Rohstoff, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Schließlich ist es ein Geschenk der Natur, ist dauerhaft und reichlich zu haben und auch noch kostenlos. Da Deutschland ein sehr rohstoffarmes Land ist, bedeutet das auch ein Verzicht auf Importe. Zusätzlich dazu wird für keine Energieform so wenig Platz benötigt benötigt, wie für die Windenergie. So ist die tatsächlich verbrauchte Fläche für die Windkraftanlagen sehr minimal und die Investitionskosten amortisieren sich sehr schnell.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist natürlich auch die Schadstoffbelastung. Bei der Windkraft werden keine Schadstoffe in Form von Schwefeldioxid, Stickoxid und Kohlendioxid erzeugt, wie es leider bei der konventionellen Stromerzeugung über Kraftwerke der Fall ist. Geringe Emissionsanteile fallen lediglich beim Aufbau, bei der Herstellung und Wartung von Windkraftanlagen an. Die Windenergie kann noch sehr stark ausgebaut werden. Insbesondere bei den Offshore-Windparks auf dem Meer gibt es noch viele Flächen, die dafür genutzt werden können. Zudem werden für die Weiterentwicklung, Wartung und Herstellung viele Arbeitskräfte benötigt. Neben Ingenieuren, Kaufmännern und Handwerken sind auch Juristen in diesem Segment tätig. In der Windindustrie werden in Europa aktuell um die 70.000 Menschen beschäftigt. Wird der Ausbau so wie bisher angetrieben, können noch viele weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Worauf muss man beim Wechsel auf Windkraft achten?
Wenn Unternehmen und Privatpersonen auf einen Stromanbieter umsteigen möchten, der seine Energie aus Windkraftanlagen bezieht, sprich Ökostrom anbietet, der sollte auf einiges achten. In Europa und so auch in Deutschland ist Ökostrom nämlich kein geschützter Begriff, wodurch der Strom keinen einheitlichen Standard erfüllen muss, damit er als Ökostrom bezeichnet werden darf. Daraus resultiert, dass eigentlich jeder Anbieter Ökostrom anbieten darf, ohne dass vorher eine Prüfung erfolgt ist, ob es sich auch wirklich um Ökostrom handelt. Um sich im großen Angebot der Ökostrom-Tarife doch noch zurechtzufinden, gibt es wichtige Zertifikate und Gütesiegel.

Ökostrom-Zertifikate
Diese Zertifikate garantieren die Zusammensetzung und Herkunft von Strom. Das Gütesiegel bewertet wiederum die Qualität vom Strommix. Grundsätzlich beschäftigen sich alle Gütesiegel mit der Frage, in den Umweltschutz investieren, indem sie regenerative Energiequellen nutzen. Zu den Ökostrom Zertifikaten gehören das RECS-Zertifikat und die TÜV-Zertifizierung. Bei den TÜV-Siegel unterscheidet man zwischen TÜV-Nord und TÜV-Süd. TÜV-Nord stellt generelle Richtlinien auf und TÜV-SÜD verfügt über Kriterienkataloge, bei denen der Anteil der erneuerbaren Energien allerdings variiert.

Fazit
Windkraft hat ein hohes Zukunftspotential im Bereich der erneuerbaren Energien. Unternehmen und Privatpersonen können diesen Trend unterstützen, indem sie sich für Anbieter von Ökostrom-Anbietern entscheiden, die ihre Energie aus Windkraftanlagen beziehen.

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