11. November der Geothermiekongress in Essen

Der Geothermiekongress 2014 in Essen vom 11.-13. November 2014
Der Geothermiekongress 2014 in Essen vom 11.-13. November 2014

Wenn am 11. November der Geothermiekongress eröffnet wird, ist auch die Landespolitik auf höchster Ebene vertreten.

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel richtet in der Eröffnungsfeier ein Grußwort an die Branche. Ebenfalls zugesagt für die europaweit führende Fachtagung haben der Staatssekretär im Umweltministerium NRW Peter Knitsch, der Bohrunternehmer Martin Herrenknecht, und der ehemalige mexikanische Präsidentschaftskandidat Gabriel Quadri.

(WK-intern) – Der GtV-Bundesverband Geothermie, Veranstalter des Geothermiekongresses 2014, schätzt die Kompetenz der in Nordrhein-Westfalen ansässigen Experten. „NRW ist ein wahres Geothermielabor. Ausgediente Bergwerkschächte bieten neue Möglichkeiten für die nachhaltige Erdwärmenutzung.

Das internationale Geothermiezentrum Bochum treibt die technologische Entwicklung voran, beispielsweise mit dem GEOSTAR-Konzept“, sagt GtV-BV-Geschäftsführer André Deinhardt. „Mit Spannung erwarten wir zudem die NRW-Potenzialstudie für die Oberflächennahe Erdwärmenutzung“, so Deinhardt weiter.

Im Rahmen des Gesellschaftsabends erläutert Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht in einer Keynote seine Erfahrungen im Geothermiebereich. Herrenknecht gründete sein Unternehmen 1977 in Schwanau in Baden-Württemberg und entwickelte es zum Technologie- und Marktführer im Bereich der maschinellen Tunnelvortriebstechnik. Der Herrenknecht Konzern beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von über 1 Milliarde Euro. 2006 stellte Herrenknecht der Öffentlichkeit die erste neuartige Tiefbohranlage für Geothermie vor. Martin Herrenknecht ist in Sachen Geothermie ein wahrer Überzeugungstäter.

“Auch wenn es die Politik momentan nicht wahrhaben will: Zur Geothermie gibt es im regenerativen Energiemix keine Alternative. Die Tiefen-Geothermie und leistungsstarke Kraftwerke sorgen rund um die Uhr für Strom und Wärme, das können Wind und Sonne nicht annähernd. Geothermie ist eine innovative Pionier-Technik, die riesige Chancen für eine unabhängige Energieversorgung und große Exportmöglichkeiten bietet. Wissenschaft, Wirtschaft und Projektausführende müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um der Politik und der Öffentlichkeit das wahre Potential dieser Energiegewinnung zu vermitteln.“

Der Geothermiekongress 2014 findet vom 11. –13. November in der Messe Essen statt. In 17 Foren und sechs Workshops stellen Wissenschaftler und Unternehmer ihre aktuellen Erkenntnisse im Bereich Oberflächennahe und Tiefe Geothermie vor. Der Schwerpunkt der vom GtV-Bundesverband Geothermie organisierten Veranstaltung liegt dieses Jahr auf der Wärmeversorgung. Der DGK ist Europas größter Fachkongress und kooperiert mit der internationalen Geothermie-Industriemesse GEO-T Expo.

Das DGK-Programm steht auf der Homepage www.der-geothermiekongress.de zur Verfügung.

PM: GtV-Bundesverband Geothermie

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