Feierliche Eröffnung des Windparks Süßer Berg in Gebenbach

Nico Suren von Vestas Deutschland, Bürgermeister Peter Dotzler, Erich Wust, MdL Reinhold Strobl und OSTWIND-Geschäftsführer Jörg Zinner / Pressebild: Ostwind
Nico Suren von Vestas Deutschland, Bürgermeister Peter Dotzler, Erich Wust, MdL Reinhold Strobl und OSTWIND-Geschäftsführer Jörg Zinner / Pressebild: Ostwind

Zahlreiche Gäste feierten am vergangenen Freitag, 10. Oktober 2014, die offizielle Einweihung des von OSTWIND im Landkreis Amberg-Sulzbach geplanten und errichteten Gebenbacher Bürgerwindrades.

(WK-intern) – Seit April dreht es sich bereits und liefert klimafreundlichen Öko-Strom – 2,5 Millionen Kilowattstunden bisher, so Erich Wust von der Wust-Wind & Sonne GmbH, welche die Verwaltung der Anlage übernommen hat.

Über 80 Bürger/innen aus Gebenbach und Umgebung haben in die neue Vestas-Anlage vom Typ V112 investiert. Deren Nabenhöhe beträgt 140 Meter, die Rotoren haben einen Durchmesser von 112 Meter.

Gebenbachs Bürgermeister Peter Dotzler betonte in seinem Grußwort, dass die Gemeinde inzwischen gut 400 Prozent des eigenen Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien selbst produziere. Leider würge das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz aber diese Entwicklung ab, so Dotzler. Rund 25 Windräder drehen sich nach Aussage von MdL Reinhold Strobl (SPD) derzeit im Landkreis Amberg-Sulzbach. “Die produzieren Strom für etwa 60.000 Einwohner”, so Strobl. Heftig wehrte er sich dagegen, dass der durchaus begrüßenswerte Schutz der Vögel vielerorts als Vorwand genommen werde, solche Projekte zu verhindern. “Gott hat gesagt, macht Euch die Erde untertan. Er hat nicht gesagt: Macht die Erde kaputt”, merkte Diakon Georg Lindner an, der die Segnung der Anlage übernahm.

Auf Horst Seehofer sind die Freundinnen und Freunde der Windkraft derzeit nicht gut zu sprechen. Schließlich, so argumentierte Jörg Zinner, Geschäftsführer von OSTWIND, versuche der gerade, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass die Deckung der Stromlücke, die aufgrund der Abschaltung der Atomkraftwerke entstehe, durch den Bau neuer Gaskraftwerke zu schließen sei. Dass hinter diesem Vorhaben, würde es denn Realität, jedoch eine gigantische neue Infrastruktur steht, verschweige Seehofer. “Aber woher soll das Gas für dieses Vorhaben kommen?”, fragte Zinner. Wenn nicht aus neuen Speichern, in neuen Pipelines und vor allem aufgrund zusätzlicher Lieferkontingente mit in erster Linie russischen Unternehmen. “Gazprom lässt grüßen!”, so Zinner.

PM: OSTWIND

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